Polizei Paderborn stoppt Fahrer dreimal an einem Tag wegen Handy-Nutzung am Steuer
Mara VogtPolizei Paderborn stoppt Fahrer dreimal an einem Tag wegen Handy-Nutzung am Steuer
Polizei Paderborn warnt vor wachsender Gefahr durch Handy-Nutzung am Steuer
Die Polizei in Paderborn schlägt Alarm angesichts des zunehmenden Problems von Autofahrern, die während der Fahrt ihr Smartphone benutzen. Bei jüngsten Verkehrskontrollen ertappten Beamte mehrfach Fahrer, die gegen das Gesetz verstießen – darunter ein Mann, der an einem einzigen Tag dreimal wegen desselben Vergehens angehalten wurde.
Die verschärften Kontrollen fanden im Rahmen der Roadpol Safety Weeks statt, bei denen sich die Polizei auf abgelenktes Fahren konzentrierte. Ein 38-jähriger Paderborner wurde gleich dreimal gestoppt, weil er während der Fahrt sein Handy nutzte. Aufgrund seiner wiederholten Verstöße – er gefährdete zudem eine Frau mit Rollator und leistete Widerstand gegen die Beamten – wurde ihm der Führerschein entzogen.
Insgesamt wurden 70 Ordnungswidrigkeiten registriert. Elf Autofahrer und zwei Radfahrer erwischte die Polizei mit dem Handy am Steuer, ein 13-jähriger Junge fuhr illegal mit einem E-Scooter. Die Behörden wiesen auf die Gefahren der Handy-Nutzung hin: Das Tippen einer Nachricht während der Fahrt beeinträchtigt die Reaktionsfähigkeit ähnlich stark wie 1,1 Promille Alkohol im Blut. Schon ein zweisekündiger Blick auf das Display bei 50 km/h bedeutet eine Blindfahrt über fast 30 Meter.
Die Polizei betonte, dass Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung genauso riskant ist wie Fahren mit 0,8 Promille. Die Aktion führte zu Bußgeldern und Anzeigen für die Regelbrecher.
Die Kontrollen zeigten eine breite Missachtung der Handy-Vorschriften im Straßenverkehr. Mit 70 dokumentierten Verstößen warnen die Beamten, dass abgelenktes Fahren ein ernsthaftes Risiko bleibt. Gegen die Verkehrssünder wurden nun Bußgelder und Führerscheinentzüge verhängt.






