Polizei Dortmund kontrolliert Schulen: E-Scooter-Chaos und gefährliche Verkehrsverstöße
Jenny KühnertPolizei Dortmund kontrolliert Schulen: E-Scooter-Chaos und gefährliche Verkehrsverstöße
Dortmunder Polizei kontrolliert frühmorgens an fünf weiterführenden Schulen
Diese Woche führte die Dortmunder Polizei in den frühen Morgenstunden Kontrollen an fünf weiterführenden Schulen durch. Im Fokus standen Verkehrsverstöße im Zusammenhang mit E-Scootern, Parkvergehen und fehlender Anschnallpflicht. Die Aktion förderte eine Reihe von Verstößen zutage – insbesondere unter jungen Fahrern.
Zwischen 7 und 9 Uhr überwachten Beamte das Geschehen in der Nähe der Schulen. Das Fahren mit E-Scootern auf Gehwegen war mit 14 dokumentierten Fällen der häufigste Verstoß. Zudem beschlagnahmten die Beamten an zwei Schulen fünf E-Scooter von Schülern unter 14 Jahren.
Bei den Kontrollen traten weitere Probleme auf: Mehrfach wurden Personen angetroffen, die sich einen einzigen E-Scooter teilten. Ein Fahrer verlor den Führerschein, nachdem er gegen die Fahrtrichtung unterwegs war und positiv auf Drogen getestet wurde. Ein 12-jähriger Junge wurde angehalten, weil er ein E-Bike mit einem nicht zugelassenen Gasgriff nutzte.
Auch Parkvergehen und Verstöße gegen die Anschnallpflicht standen im Visier der Polizei. In einem Fall saß ein Kind nicht ordnungsgemäß gesichert in einem Fahrzeug. An vier Schulen kam es zu ordnungsrechtlichen Maßnahmen, während an einer weiteren präventiv gearbeitet wurde. Sechs Strafanzeigen wurden wegen Verstößen gegen die Versicherungspflicht erstattet.
Die Aktion unterstrich die anhaltenden Probleme mit der missbräuchlichen Nutzung von E-Scootern in der Region. Die Polizei wies darauf hin, dass E-Scooter ausschließlich auf Radwegen oder Straßen – nicht jedoch auf Gehwegen – erlaubt sind. Weitere Kontrollen sollen die hartnäckigen Verstöße eindämmen.






