09 May 2026, 20:09

Pflegeheim in Mönchengladbach stellt philippinisches Personal gegen Fachkräftemangel ein

Plakat zur Pflegeschwesterwoche 2020 mit zwei Fotos von Pflegern links und dem Text "Mitgefühl, Expertise, Vertrauen" rechts sowie einem Logo unten rechts.

Pflegeheim in Mönchengladbach stellt philippinisches Personal gegen Fachkräftemangel ein

Ein Pflegeheim in Mönchengladbach hat begonnen, Personal aus den Philippinen einzustellen, um den anhaltenden Fachkräftemangel zu bekämpfen. Die Caritas-Einrichtung im Stadtteil Holt begrüßte kürzlich zwei neue Mitarbeiterinnen aus dem Ausland. Ihre Ankunft fällt in eine Zeit, in der die Nachfrage nach Langzeitpflege in der gesamten Region weiter steigt.

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Die beiden philippinischen Kräfte sind seit zwei Wochen im Einsatz. Ihre Anwerbung ist Teil einer umfassenderen Initiative, um Personalengpässe zu schließen, die dazu geführt haben, dass Bewohner gelegentlich bei einfachen Tätigkeiten mithelfen mussten. Viele der Heimbewohner benötigen bereits seit Jahren Pflege, bevor sie eingezogen sind – ein Zeichen für die langfristige Belastung der Versorgungssysteme.

Mönchengladbach verzeichnet bereits eine der höchsten Pflegequoten in Nordrhein-Westfalen: Mehr als jeder zehnte Einwohner ist auf langfristige Unterstützung angewiesen. Die Geschichte der Stadt als industrielles Arbeiterzentrum trägt zu diesem Trend bei. Auch in Düsseldorfer Pflegeheimen setzt man zunehmend auf ausländisches Personal, während die Wartelisten länger werden. Bis 2050 wird die Zahl der Pflegebedürftigen in der Region voraussichtlich um ein Drittel auf etwa 1,6 Millionen Menschen ansteigen.

Die Neuanstellungen sind eine direkte Reaktion auf die wachsende Nachfrage und den Personalmangel. Angesichts der steigenden Zahl hilfsbedürftiger Bewohner setzen Einrichtungen wie das Caritas-Heim immer stärker auf internationale Fachkräfte. Dieser Trend spiegelt die größeren Herausforderungen wider, vor denen Nordrhein-Westfalen bei der Bewältigung des wachsenden Pflegebedarfs steht.

Quelle