30 March 2026, 10:11

PETA fordert Stopp der Jagd: Warum Millionen Wildtiere jährlich sterben müssen

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen, einige zu Pferd, mit einer Flagge im Hintergrund und Text, der unten 'Jagen von Indianern in Florida mit Bluthunden' lautet.

PETA fordert Stopp der Jagd: Warum Millionen Wildtiere jährlich sterben müssen

Jedes Jahr sterben in Deutschland über fünf Millionen Wildtiere durch die Hände von Hobbyjägern. Daneben fallen auch rund 200.000 Katzen dieser Praxis zum Opfer. Nun fordert die Tierrechtsorganisation PETA ein Ende der Jagd und des Angelns aus sportlichen Gründen – Aktivitäten, die sie als unnötig und unethisch bezeichnet.

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PETA argumentiert seit Langem, dass die Jagd keinen ökologischen Nutzen habe und die natürlichen Sozialstrukturen von Wildtieren störe. Die Organisation weist darauf hin, dass das Töten von Tieren aus Vergnügen sogar die Fortpflanzungsraten unter den überlebenden Populationen erhöhe. Gleichzeitig verursachen Angler jährlich unsägliches Leid bei Millionen von Fischen, die durch Hakenverletzungen, anhaltende Schmerzen und langsames Ersticken qualvoll sterben.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass Fische fühlende Wesen sind, die Schmerzen empfinden und sich sogar im Spiegel erkennen können. Dennoch gibt es in keinem deutschen Bundesland derzeit Gesetze, die gezielt den Freizeitjagd- oder Angelbetrieb einschränken. Bestehende Vorschriften konzentrieren sich stattdessen auf das Management bestimmter Arten wie Wölfe, ohne das Töten aus Freizeitvergnügen zu thematisieren.

Als Reaktion darauf sind Petitionen entstanden, die ein Verbot von Trophäenjagd-Fotos, Treibjagden und der Abhaltung von Hubertusmessen in Kirchen fordern. Andere Initiativen rufen zum Boykott von Regionen auf, in denen Wölfe bejagt werden. PETA betont, dass alle, die Tiere respektieren, sich weder an Jagd- und Angelveranstaltungen beteiligen noch diese unterstützen sollten.

Die Debatte über Freizeitjagd und -fischerei in Deutschland hält an, während PETA strengere Regelungen einfordert. Aktuell gibt es weder auf Bundes- noch auf Landesebene Gesetze, die diese Aktivitäten beschränken – Millionen Tiere bleiben so jedes Jahr in Gefahr. Die Forderungen der Organisation unterstreichen die ethischen und ökologischen Bedenken, die mit dem Töten aus Freizeitvergnügen verbunden sind.

Quelle