NRW setzt auf 2.000 neue Ladesäulen für die klimaneutrale Verkehrswende bis 2030
Jenny KühnertNRW setzt auf 2.000 neue Ladesäulen für die klimaneutrale Verkehrswende bis 2030
Nordrhein-Westfalen baut Ladeinfrastruktur für E-Autos mit bis zu 2.000 neuen öffentlichen Säulen aus
In einem zweijährigen Projekt sollen in ganz Nordrhein-Westfalen bis zu 2.000 neue öffentliche Ladestationen auf staatlichen Grundstücken errichtet werden. Wie Behörden mitteilten, unterstützt die Maßnahme die Bemühungen zur Reduzierung von Emissionen und fördert eine sauberere Verkehrswende.
Die neuen Ladesäulen entstehen auf Flächen der Polizei, Gerichte, Justizvollzugsanstalten, Finanzämter, Hochschulen sowie Landesbehörden. Grundlage ist eine Vereinbarung zwischen der BLB NRW und der Techem Energy Services GmbH, die für Installation und Betrieb verantwortlich zeichnet.
Das Vorhaben ist Teil des Klimaplans Nordrhein-Westfalens, der eine klimaneutrale Landesverwaltung bis 2030 vorsieht. Zwar dienen die Ladestationen vorrangig den Fahrzeugen des Behördenfuhrparks, an vielen Standorten sollen sie jedoch auch Beschäftigten und der Öffentlichkeit zugänglich sein.
Landesvertreter betonen, dass das Projekt die Ladeinfrastruktur im gesamten Bundesland deutlich verbessern werde. Dadurch solle der Umstieg auf Elektroautos für Bürgerinnen, Bürger und Pendler attraktiver und alltagstauglicher werden.
In den kommenden zwei Jahren sollen so bis zu 2.000 öffentliche Ladesäulen hinzukommen, die sowohl behördliche als auch private Elektrofahrzeuge versorgen – je nach Verfügbarkeit der Standorte. Die Initiative steht im Einklang mit dem Ziel des Landes, die eigene Verwaltung bis Ende des Jahrzehnts klimaneutral zu gestalten.






