28 April 2026, 10:23

Neues Aufnahmezentrum ZUE Dülmen startet im Mai mit Rund-um-die-Uhr-Betreuung

Großes Gebäude mit Schutt davor, umgeben von einem Metallzaun, einem Container, Pflanzen, Bäumen, Pfählen, einem Schild, Fahrzeugen, Steinen und einem bewölkten Himmel auf einer Baustelle für ein neues Wohngebäude.

Neues Aufnahmezentrum ZUE Dülmen startet im Mai mit Rund-um-die-Uhr-Betreuung

Neues landeseigenes Aufnahmezentrum ZUE Dülmen eröffnet im Mai am Gausepatt

Im Mai soll am Gausepatt das neue staatliche Aufnahmezentrum ZUE Dülmen seine Türen öffnen. Die Einrichtung bietet Geflüchteten rund um die Uhr Unterstützung – von Unterkunft und medizinischer Versorgung bis hin zu Verpflegung. Errichtet aus modularen Container-Einheiten, stellt das Zentrum die neueste Ergänzung im Netz der regionalen Erstaufnahmeeinrichtungen dar.

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Die Bauarbeiten für das ZUE Dülmen begannen im Oktober 2025 mit der Aufstellung der ersten Container. Mittlerweile umfasst das Gelände eine Mensa, eine medizinische Station sowie ein Sozialgebäude, in dem tägliche Aktivitäten den Neuankömmlingen helfen, sich in der ersten Orientierungsphase zurechtzufinden.

Das Zentrum wird im Dauerbetrieb arbeiten und Betreuung, Sicherheit, Verpflegung sowie medizinische Hilfe gewährleisten. Mit seiner Eröffnung steigt die Zahl der landeseigenen Aufnahmeeinrichtungen im Regierungsbezirk Münster auf neun an, die insgesamt 3.303 Plätze bereitstellen.

Regierungspräsident Andreas Bothe dankte der Stadt Dülmen für die konstruktive Zusammenarbeit bei Planung und Einrichtung der Anlage. Lokale Vertreter begrüßten das Projekt und betonten ihre durchgehende Unterstützung während des Prozesses. Zudem steht eine Ansprechpartnerin für die Gemeinde zur Verfügung, um Fragen und Bedenken der Bevölkerung aufzugreifen.

Bürgerinnen und Bürger aus Dülmen und der Umgebung sind aufgerufen, sich als Ehrenamtliche im Zentrum zu engagieren.

Mit der Inbetriebnahme des ZUE Dülmen im Mai erhält die Region eine weitere zentrale Einrichtung zur Unterstützung von Neuankömmlingen. Die Angebote – von der medizinischen Versorgung bis zu strukturierten Tagesaktivitäten – sollen den Bewohnerinnen und Bewohnern helfen, sich in den ersten Wochen einzuleben. Lokale Freiwillige und das Personal werden dabei eine wichtige Rolle im täglichen Betrieb spielen.

Quelle