Münster gründet neuen Ausschuss für Chancengleichheit und Integration
Jenny KühnertMünster gründet neuen Ausschuss für Chancengleichheit und Integration
Der Stadtrat von Münster hat einen neuen Ausschuss für Chancengleichheit und Integration eingerichtet. Der Schritt folgt einer gesetzlichen Änderung des Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen. Schon der Name unterstreicht die wachsende Bedeutung von Migration für die kommunale Politik.
Der Ausschuss soll sich mit Themen wie Antidiskriminierung und gleichberechtigter Teilhabe befassen. Ihm gehören 27 Mitglieder an, darunter 18, die am 14. September direkt in den Integrationsrat gewählt wurden. Die übrigen neun wurden am 5. November aus dem Stadtrat berufen.
Zu den Hauptaufgaben der Gruppe gehört die Förderung fairer Chancen für Menschen mit Migrationshintergrund. Zudem prüft der Ausschuss Vorlagen, bevor sie in den Rat eingebracht werden. Damit sollen diese Themen stärker auf die politische Agenda gesetzt werden.
Das neue Gremium spiegelt das Engagement Münsters wider, Migrationsfragen systematisch in Entscheidungsprozesse einzubinden. Seine Arbeit wird prägen, wie die Stadt künftig mit Gleichstellung und Teilhabe umgeht. Der Ausschuss ist nun voll arbeitsfähig und nimmt seine Aufgaben auf.






