16 April 2026, 20:11

Münster baut für 7,1 Millionen Euro eine neue Beachvolleyball-Halle mit Landesförderung

Ein Beachvolleyballfeld mit Netz, Stühlen, Bannern, Zelten und umgebenden Bäumen und Gebäuden unter einem sichtbaren Himmel.

Münster baut für 7,1 Millionen Euro eine neue Beachvolleyball-Halle mit Landesförderung

In Münster entsteht für 7,1 Millionen Euro eine neue Beachvolleyball-Halle an der Grevener Straße. Das Vorhaben erhielt kürzlich bedeutenden Rückenwind, nachdem das Land Nordrhein-Westfalen 3,4 Millionen Euro an Fördermitteln zugesagt hatte. Laut Angaben der Verantwortlichen wird die Anlage die Position der Stadt als führendes Volleyball-Zentrum stärken und ganzjährige Trainingsmöglichkeiten bieten.

Die Bekanntgabe der Förderung erfolgte am 1. November 2023 im Rahmen der Mitgliederversammlung des Deutschen Volleyball-Verbands (DVV). Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, überreichte die offizielle Zusage an Oberbürgermeister Tilman Fuchs. Milz betonte, die Investition komme sowohl dem Spitzen- als auch dem Nachwuchsvolleyball in Münster zugute und fördere nachhaltige Sportinfrastrukturen.

Der Stadtrat gab dem Projekt 2023 grünes Licht; mit der Baugenehmigung und dem Baubeginn wird 2024 gerechnet. Die Bauwerke Münster GmbH zeichnet für die Umsetzung verantwortlich, zu der zwei Innenfelder, eine kleine Zuschauertribüne sowie spezielle Fitness- und Besprechungsräume gehören. Hinzu kommen Umkleiden, Sanitäranlagen und eine auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage.

Nach Fertigstellung wird die Halle vor allem Athlet:innen des Bundesstützpunkts dienen. Sie ergänzt die bestehenden Beachvolleyball-Anlagen Münsters, die vor zwei Jahren durch neue Felder im Sportpark Berg Fidel erweitert wurden. Die Stadt verfügt damit über 48 Outdoor-Plätze und zählt zu den wichtigsten Standorten für diese Sportart in Deutschland.

Die neue Halle ermöglicht Sandtraining unabhängig von Wetterbedingungen und festigt Münsters Ruf als Volleyball-Hochburg. Mit gesicherter Landesförderung und laufender Planung soll die Anlage nach Abschluss der Bauarbeiten in Betrieb gehen. Das Projekt ist Teil umfassender Bestrebungen, die Sportinfrastruktur in der Region zu modernisieren.

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