Mönchengladbachs EWMG erzielt Rekordüberschuss und investiert Millionen in Stadtentwicklung
Mara VogtMönchengladbachs EWMG erzielt Rekordüberschuss und investiert Millionen in Stadtentwicklung
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) hat für das Jahr 2025 starke finanzielle Ergebnisse vermeldet. Das Unternehmen erzielte einen Jahresüberschuss von rund 7,6 Millionen Euro vor Steuern, darunter eine Dividende von 6,7 Millionen Euro von der NEW. Prägend für das Geschäftsjahr waren bedeutende Investitionen und strategische Akquisitionen, die auf ein nachhaltiges städtisches Wachstum abzielen.
Die Gesamtinvestitionen der EWMG beliefen sich 2025 auf 10 Millionen Euro. Diese Mittel flossen in zentrale Projekte wie die Sanierung der Stadtteilbibliothek Rheydt, das Nationale Eishockey-Leistungszentrum, den Bahnhof Rheydt Zentrum sowie die Tiefgarage für das Quartier Maria Hilf Terrassen. Letzteres zählt zu den größten innerstädtischen Wohnbauvorhaben der Stadt und vereint Mehrfamilienhäuser mit Stadthäusern.
Zusätzliche Kosten entstanden durch große Infrastrukturprojekte, darunter die Wohnsiedlung Flipsenpesch, das Bauvorhaben REME Los 1 und die Initiative Maria Hilf Terrassen. Zudem sicherte sich die EWMG den Parkplatz an der Aachener Straße für eine mögliche schulische und Wohnnutzung. Strategische Grundstückskäufe wie Hauptstraße 7–9 (ehemaliges Tellmann-Gebäude) und Kirchplatz 5 unterstreichen den Fokus auf zukunftsorientierte Stadtentwicklung.
Der operative Gewinn des Unternehmens lag bei etwa 1 Million Euro. Der Vorstand bewilligte zudem 43,2 Millionen Euro für den Bau und die Sanierung im Wohnungssektor. Für die Zukunft plant die EWMG die Erschließung von drei neuen Wohngebieten: Gartenkamp in Hardt, Voigtshofer Allee in Wickrath und Frankenstraße in Bonnenbroich, die ab 2027 privaten Bauherren und Investoren offenstehen sollen.
Dr. Ulrich Schückhaus, der die EWMG seit über 17 Jahren führt, wird im Juli in den Ruhestand treten.
Die finanzielle Performance und die strategischen Investitionen der EWMG unterstreichen ihre zentrale Rolle für die städtische Entwicklung Mönchengladbachs. Die bewilligten Wohnbaufördermittel und die anstehenden Wohnprojekte werden die Infrastruktur der Stadt weiter ausbauen. Mit dem Ausscheiden von Dr. Schückhaus endet eine lange Ära der Unternehmensführung.






