Mönchengladbach kämpft um den Klassenerhalt – Polanski bleibt vorerst Trainer
Elisa GudeMönchengladbach kämpft um den Klassenerhalt – Polanski bleibt vorerst Trainer
Borussia Mönchengladbach bleibt in der Bundesliga auf dem 16. Platz und steckt mitten im Abstiegskampf. Sportdirektor Rouven Schröder hat erneut betont, dass er an die Fähigkeit des Teams glaubt, sich in der Tabelle nach oben zu arbeiten. Vorerst wird Eugen Polanski seine Rolle als interimistischer Cheftrainer behalten, während der Verein sich Zeit für die Besetzung der Position auf Dauer lässt.
Schröder übernahm das Amt Mitte Oktober 2022 als Nachfolger von Roland Virkus. Gleich zu Beginn richtete er eine deutliche Warnung an die Spieler: Wer nicht bereit sei, sich voll einzubringen, könne den Verein verlassen. Später präzisierte er, die Botschaft sei bewusst scharf formuliert gewesen, betonte jedoch die Bedeutung von Zusammenhalt.
Aktuell setzt der Verein auf Polanskis Führung – Schröder lobte die Arbeit des Interimstrainers bisher ausdrücklich. Trotz der prekären Tabellensituation besteht keine Eile, einen langfristigen Nachfolger zu benennen. Als Gründe für Optimismus nannte Schröder das vorhandene Potenzial der Mannschaft, den Teamgeist und die jüngsten Aufwärtstrends. Zudem verwies er auf das bevorstehende Transferfenster als Gelegenheit, das Team weiter zu verstärken.
Mönchengladbachs Priorität bleibt der Klassenerhalt, wobei Polanski die Mannschaft vorerst weiterleiten wird. Schröders Herangehensweise verbindet Geduld mit Entschlossenheit – sowohl das bestehende Team als auch mögliche Neuzugänge sollen den Weg aus der Krise ebnen. Die nächsten Schritte des Vereins hängen von den Leistungen in den kommenden Wochen ab.






