Lukas Kwasniok wackelt: Kölns Trainer nach Sieglos-Serie in der Kritik
Jenny KühnertKwasniok auf der Kippe? Krisentreffen bei 1. FC Köln - Lukas Kwasniok wackelt: Kölns Trainer nach Sieglos-Serie in der Kritik
Lukas Kwasnioks Position als Cheftrainer des 1. FC Köln steht nach einer Serie schwacher Ergebnisse auf der Kippe. Das 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach am 21. März 2026 scheint eine Krise ausgelöst zu haben, die den Verein zu Notfallgesprächen zwingt. Kwasniok, der im vergangenen Sommer das Amt übernahm, sieht sich nun einer ungewissen Zukunft gegenüber, während die Mannschaft in der Abstiegszone feststeckt.
Am Montag traf Kwasniok am Trainingsgelände ein, um an einem dringenden Treffen mit der Vereinsführung teilzunehmen. Auch Sportdirektor Thomas Kessler war anwesend, hatte den Trainer seit dem Spiel gegen Gladbach jedoch öffentlich nicht mehr unterstützt. Vor dem Betreten des Gebäudes scherzte Kwasniok noch mit Fans und Journalisten, bezeichnete die Zusammenkunft als "Picknick" und behauptete später, es gebe "nicht viel zu berichten", während er in der Sonne stand.
Der Verein ist mittlerweile seit sieben Spielen ohne Sieg – der Druck auf den 48-Jährigen wächst. Kessler kündigte ergebnisoffene Gespräche über die Trainersituation an und ließ damit Raum für einen Wechsel. Sollte Kwasniok gehen, gilt Co-Trainer René Wagner als Favorit für die Nachfolge.
Kwasnioks Amtszeit begann zu Beginn der Saison 2025/2026, doch seine bisherigen acht Monate wurden von den jüngsten Misserfolgen überschattet. Das Remis gegen Gladbach, trotz des Ergebnisses, scheint der letzte Tropfen für eine Mannschaft zu sein, die nun um den Klassenerhalt kämpft.
Vorerst bleibt Kwasniok im Amt, doch seine langfristige Zukunft erscheint fraglich. Die Vereinsführung muss entscheiden, ob sie an ihm festhält oder sich Wagner zuwendet, um den Abstieg abzuwenden. Eine endgültige Entscheidung wird in den kommenden Tagen erwartet.






