24 April 2026, 10:12

Kunst als Brücke: Wie "Postkarten für den Iran" Solidarität schafft

Eine Gruppe iranischer Frauen in schwarzer Kleidung, einige tragen Brillen, halten Fotos des Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad während einer Demonstration in Tehran hoch.

Kunst als Brücke: Wie "Postkarten für den Iran" Solidarität schafft

"Postkarten für den Iran": Eine Kunstinitiative zeigt Solidarität

Eine neue Initiative namens Postkarten für den Iran ist gestartet, um den Menschen im Iran durch Kunst und Solidarität beizustehen. Der in Berlin ansässige Fotograf Lenny Rothenberg hat das Projekt gemeinsam mit 21 weiteren Künstler:innen ins Leben gerufen, um Aufmerksamkeit zu schaffen und Spenden für Bedürftige zu sammeln. Die Resonanz war überwältigend: Innerhalb weniger Tage nach dem Start waren bereits über 100 Postkarten-Sets ausverkauft.

Rothenberg hatte erkannt, dass Iraner:innen mehr Sichtbarkeit und eine Plattform brauchen, um ihre Geschichten zu teilen. Entschlossen zu helfen, versammelte er Fotograf:innen, die gemeinsam eine Kollektion von 44 Postkarten gestalteten. Jedes Set kostet 22 Euro – der gesamte Erlös kommt direkt den Menschen im Iran zugute.

Zu den Mitwirkenden gehört die Fotografin Chiara Baluch, die das Projekt als sinnvolle Möglichkeit sieht, Kunst für gesellschaftlichen Wandel einzusetzen. Sie ist überzeugt, dass selbst kleine Initiativen große Bewegungen anstoßen können. Rothenberg arbeitet eng mit der iranischen Sektion von Amnesty International zusammen, um sicherzustellen, dass die Gelder dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden.

Ziel der Initiative ist es auch, die Verbindung zwischen Künstler:innen und Gemeinschaften zu stärken. Durch das Teilen von Bildern und Geschichten hoffen die Organisator:innen, grenzüberschreitende Solidarität zu fördern.

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Postkarten für den Iran hat bereits in den ersten Tagen starke Unterstützung erfahren – Hunderte Sets wurden verkauft. Die gesammelten Spenden fließen über vertrauenswürdige Kanäle an die Menschen im Iran, während die Kunstwerke weiterhin Aufmerksamkeit für ihre Situation schaffen. Die Macher:innen wollen den Schwung nutzen und weitere Künstler:innen sowie Unterstützer:innen zum Mitmachen motivieren.

Quelle