Kreisfeuerwehrzentrale Herford glänzt nach 18-monatiger Modernisierung mit Hightech und Nachhaltigkeit
Juan AdlerKreisfeuerwehrzentrale Herford glänzt nach 18-monatiger Modernisierung mit Hightech und Nachhaltigkeit
Kreisfeuerwehrzentrale Herford nach umfangreicher Sanierung und Erweiterung wiedereröffnet
Die Kreisfeuerwehrzentrale in Herford hat nach einer umfassenden Sanierung und Erweiterung offiziell wieder ihre Türen geöffnet. Das 18 Monate dauernde Projekt behob langjährige strukturelle Mängel des Gebäudes und schaffte dringend benötigten Platz. Die modernisierte Einrichtung verfügt nun über zeitgemäße Trainingsbereiche, erweiterte Lagerkapazitäten und verbesserte operationelle Möglichkeiten.
Die Bauarbeiten begannen im Mai 2023, nachdem sich die Sorgen über den desolaten Bauzustand und die unzureichende Kapazität für den täglichen Betrieb verschärft hatten. Das 6,7 Millionen Euro teure Vorhaben schuf zusätzlich 1.500 Quadratmeter Nutzfläche, die Platz für größere Fahrzeugstellplätze, zusätzliche Gerätschaften und neue Büroräume bietet.
In der sanierten Zentrale stehen nun modernisierte Arbeitsplätze sowie Bereitschaftsräume für den Brandschutz, IT-Mitarbeiter:innen und die Einsatzleitstelle zur Verfügung. Zudem wurde ein leistungsstarkes Notstromsystem installiert, um den Betrieb auch bei längerfristigen Stromausfällen aufrechterhalten zu können.
Zu den wichtigsten Aufwertungen zählen eine modernisierte Atemschutzübungsanlage mit einer VR-ausgestatteten Taktik-Wohnung für realitätsnahe Einsatzübungen. Auch die Schlauchpflegeanlage wurde unter strengen ökologischen, wirtschaftlichen und ergonomischen Gesichtspunkten neu konzipiert und reduziert den Wasserverbrauch um über 60 Prozent.
Offiziell abgeschlossen wurde das Projekt im Oktober 2025. Jürgen Müller, der scheidende Landrat des Kreises Herford, weihte die neue Zentrale im Rahmen einer feierlichen Wiedereröffnung ein.
Die sanierte Feuerwehrzentrale bietet nun einen effizienteren und nachhaltigeren Arbeitsraum für den Feuerwehrbetrieb. Mit erweiterten Lagerflächen, modernen Trainingsmöglichkeiten und verbesserten Notfallsystemen erfüllen die Neuerungen aktuelle und zukünftige Anforderungen. Die Fertigstellung des Projekts stellt einen bedeutenden Fortschritt für die Notfallinfrastruktur im Kreis Herford dar.






