Klimaschutz-Initiative Rhein-Berg attackiert Regierung für verfehlte Energiepolitik
Juan AdlerKlimaschutz-Initiative Rhein-Berg attackiert Regierung für verfehlte Energiepolitik
Klimaschutz-Initiative Rhein-Berg kritisiert aktuelle Energiepolitik der Regierung
Die Klimaschutz-Initiative Rhein-Berg hat scharfe Kritik an den jüngsten Energiebeschlüssen der Bundesregierung geübt. Die Gruppe warnt, dass die aktuellen Pläne die Klimaziele untergraben könnten, indem sie fossile Brennstoffe auf Kosten des Ausbaus erneuerbarer Energien begünstigen. Als Reaktion darauf haben Aktivistinnen und Aktivisten eine Reihe von Mahnwachen organisiert, um strengere Klimaschutzmaßnahmen einzufordern.
Im Mittelpunkt der Bedenken des Vereins stehen zwei zentrale Punkte. Erstens könnte die geplante Abschaffung der Einspeisevergütung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) das bereits stockende Wachstum der Solarenergie weiter bremsen. Zweitens setzt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) weiterhin auf den Bau neuer Gaskraftwerke statt auf den Ausbau von Batteriespeichern für Ökostrom. Diese stark subventionierten Anlagen drohen, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern für Jahre zu zementieren.
Die Initiative kritisiert zudem einen grundsätzlichen Kurswechsel in der Klimapolitik. Wirtschaftliche Interessen würden über den Klimaschutz gestellt, was die langfristige Nachhaltigkeit gefährde, so die Aktivistinnen und Aktivisten. Die Gruppe fordert daher sofortiges Handeln, um weitere Verzögerungen bei der Erreichung der Klimaziele zu verhindern.
Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen, finden in Bergisch Gladbach vier Mahnwachen statt – jeweils am Konrad-Adenauer-Platz von 16 bis 18 Uhr an den folgenden Tagen: 11., 19., 24. und 28. November 2025. Die Veranstaltungen sollen sowohl die Öffentlichkeit als auch die Politik an die Dringlichkeit stärkerer Klimaschutzmaßnahmen erinnern.
Die Aktionen fallen in eine entscheidende Phase für die deutsche Klimastrategie. Da der Ausbau von Solar- und Windenergie bereits ins Stocken geraten ist, betonen die Aktivistinnen und Aktivisten, dass weitere Verzögerungen die Erfüllung der Klimaziele unmöglich machen könnten. Die Proteste spiegeln eine wachsende Verärgerung über eine Politik wider, die kurzfristige wirtschaftliche Vorteile über die langfristige ökologische Stabilität zu stellen scheint.






