21 April 2026, 06:09

Karsamstag 2026: Warum dieser stille Feiertag kein freier Tag ist

Altmodische Osterkarte mit zwei Kindern in einem Ei umgeben von zwei Hasen mit Ostergrüßen.

Karsamstag 2026: Warum dieser stille Feiertag kein freier Tag ist

Karsamstag, auch Ostersamstag genannt, hat in der christlichen Tradition eine besondere Bedeutung als letzter Tag der Fastenzeit. Anders als manche religiösen Feiertage ist er in Deutschland jedoch kein gesetzlicher Feiertag – die meisten Arbeitnehmer müssen daher ihren gewohnten Arbeitsrhythmus einhalten. Das Datum verschiebt sich jährlich, da es von den kirchlichen Berechnungen abhängt, die den Ostersonntag festlegen.

In diesem Jahr fällt der Karsamstag auf den 4. April 2026, der Ostersonntag folgt am 5. April. Der Tag ist der stillen Besinnung gewidmet, doch seine religiöse Bedeutung führt nicht automatisch zu freier Zeit für Beschäftigte. Schulen und Behörden bleiben geöffnet, sofern der Termin nicht ohnehin in die Ferien oder Schließzeiten fällt.

In Deutschland rufen zwar einige Bundesländer zu einem Tag der Einkehr auf, doch ändert dies nichts an den Arbeitsverpflichtungen. Arbeitnehmer müssen wie gewohnt ihrer Tätigkeit nachgehen, und es gibt keinen Anspruch auf Zusatzvergütung. Ähnliche Regelungen gelten in Österreich und der Schweiz, wo der Karsamstag wie ein normaler Werktag behandelt wird.

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Theologisch korrekt heißt der Tag Karsamstag, auch wenn er im Volksmund oft als Ostersamstag bezeichnet wird. Sein Datum wechselt jährlich, da es an die mondbasierten Berechnungen geknüpft ist, die das Osterdatum bestimmen.

Für die meisten Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz bleibt der Karsamstag ein ganz normaler Arbeitstag. Schulen und öffentliche Einrichtungen haben regulär geöffnet – es sei denn, der Termin fällt zufällig mit einer geplanten Schließung zusammen. Die religiöse Bedeutung des Tages hat keinen Einfluss auf Arbeitsrecht oder Lohnansprüche.

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