JOEST feiert 105 Jahre deutsche Ingenieurskunst in der Gießereitechnik
JOEST – ein traditionsreicher Name in der Gießereitechnik
Seit 105 Jahren ist JOEST am Stammsitz in Dülmen ansässig und zählt zu den etablierten Größen in der Branche. Das Unternehmen spezialisiert sich auf vibrationsbasierte Systeme, Kühlprozesse sowie Sandaufbereitung und bedient weltweit Industriekunden. Mit über 1.100 Mitarbeitenden, davon 450 am deutschen Standort, bleibt JOEST ein zentraler Akteur in der globalen Fertigungsindustrie.
Gegründet 1919, hat sich das Unternehmen durch deutsche Ingenieurskunst einen Namen gemacht und entwickelt maßgeschneiderte Lösungen für Gießereien und den Bergbau. Mittlerweile unterhält JOEST zwölf Tochtergesellschaften, wobei der größte Standort in Australien die Bergbau- und Mineralienbranche beliefert. In Asien sorgen lokale Teams dafür, dass strenge Qualitätsanforderungen und schnelle Reaktionszeiten erfüllt werden – ein entscheidender Vorteil für Kundenservice und technische Unterstützung.
Herausforderungen für die Gießereibranche Die Branche steht unter wachsendem Druck durch industrielle Umbrüche, geopolitische Verschiebungen und die Neuausrichtung der Automobilindustrie. Hohe Energiekosten sowie ambitionierte Nachhaltigkeitsziele verschärfen die Lage und zwingen Unternehmen zur Anpassung. Während in Europa die Energieeffizienz im Mittelpunkt steht, setzt die USA weiterhin auf traditionelle Automobilproduktion.
Verankerung in Dülmen und globale Expansion Dr. Marcus Wirtz, geschäftsführender Gesellschafter der JOEST-Gruppe, führt ein Unternehmen, das tief in der Region verwurzelt ist. Der Standort Dülmen bietet eine starke Infrastruktur, enge Verbindungen zu Hochschulen und Ausbildungsprogramme – ein klares Bekenntnis zur Heimat. Gleichzeitig beobachten die Verantwortlichen seit Jahren einen Trend zur Rückverlagerung von Gießereitechnik in die USA, wo Produktionsstandorte wieder näher an den heimischen Markt rücken.
JOEST baut seine internationale Präsenz weiter aus, ohne dabei die Bindung an Dülmen zu vernachlässigen. Mit dem Fokus auf Effizienz, regionales Know-how und deutsche Ingenieurskunst bleibt das Unternehmen im wandelnden Markt wettbewerbsfähig. Angesichts steigender Nachhaltigkeits- und Kostendrucks wird seine Anpassungsfähigkeit die zukünftige Rolle in der Gießereitechnik prägen.






