Historische Kirchen und Natur: Diese Radroute am Niederrhein begeistert Kulturfans
Jenny KühnertHistorische Kirchen und Natur: Diese Radroute am Niederrhein begeistert Kulturfans
Eine malerische Radroute durchzieht die Region Niederrhein und verbindet historische Kirchen und Sehenswürdigkeiten. Der Weg startet am Knotenpunkt 38 in Schwalmtal-Amern und führt durch geschützte Landschaften, mittelalterliche Kapellen und prächtige Basiliken.
Die Tour beginnt in Schwalmtal-Amern, wo Radfahrer vom Knotenpunkt 38 aus aufbrechen. Schon bald erreichen sie die St.-Michael-Kirche am KP 24 in Waldniel, die wegen ihrer imposanten Architektur oft als „Schwalmtaler Dom“ bezeichnet wird. Weiter geht es zur St.-Martins-Kirche in Oberkrüchten, einem einschiffigen Barockbau am KP 10.
Die Strecke führt dann nach Niederkrüchten-Elmpt zur St.-Laurentius-Kirche, einem Wahrzeichen aus dem 15. Jahrhundert. In der Nähe, am KP 39 in Overhetfeld, steht die St.-Maria-an-den-Heiden-Kapelle, bekannt für ihren aufwendig geschnitzten flämischen Altar. Radler passieren auch das Kreuzherrenkloster in Brüggen, wo die St.-Nikolaus-Kirche einen weiteren Einblick in das religiöse Erbe der Region bietet.
In Schwalmtal-Dilkrath erwartet die Besucher am KP 65 die dreischiffige Backsteinsbasilika St. Gertrudis. Der Weg führt weiter durch die Happelter Heide, ein geschütztes Landschaftsgebiet, bevor er den Mühlenturm erreicht – ein Wahrzeichen aus dem 19. Jahrhundert. Eine der ältesten Stationen ist die St.-Peter-Kirche in Born, die erstmals 1136 urkundlich erwähnt und 1433–34 erweitert wurde.
Die Radroute verbindet Jahrhunderte der Geschichte – von mittelalterlichen Kirchen bis hin zu barocker Architektur. Unterwegs erleben die Radfahrer sowohl natürliche Schönheit als auch kulturelle Sehenswürdigkeiten, stets gut ausgeschildert durch die Knotenpunkte. Der Weg bietet eine einzigartige Mischung aus Bewegung und Entdeckung des kulturellen Erbes.






