25 March 2026, 12:10

Henkel kämpft mit sinkenden Umsätzen und steigenden Ölpreiskosten

Liniengraphik, die sinkende Prognosen für zukünftige Öleinfuhren zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Henkel kämpft mit sinkenden Umsätzen und steigenden Ölpreiskosten

Henkel, Hersteller bekannter Marken wie Persil und Schwarzkopf, kämpft mit nachlassender Nachfrage nach seinen Kernprodukten. Der Konzernchef warnte, dass eine Verzögerung bei Preisanpassungen die finanzielle Lage des Unternehmens weiter verschärfen könnte, da die Kosten weiterhin steigen. Trotz stabiler Preise sind die Umsätze in diesem Jahr in wichtigen Bereichen zurückgegangen.

Im Jahr 2021 verzeichnete Henkel weltweite Umsätze von rund 20,5 Milliarden Euro. Doch in den ersten neun Monaten 2023 sanken die organischen Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,2 Prozent. Treiber des Rückgangs war ein Volumenrückgang von 1,8 Prozent, obwohl die Preise unverändert blieben. Während der Bereich Klebstofftechnologien (Adhesive Technologies) nur ein Minus von 0,7 Prozent verzeichnete, brach der Bereich Schönheitspflege (Beauty Care) mit einem Rückgang von 6,0 Prozent stärker ein.

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Das Unternehmen beschäftigt weltweit etwa 47.000 Mitarbeiter, davon weniger als ein Fünftel in Deutschland. Die finanzielle Belastung resultiert vor allem aus den gestiegenen Ölpreisen, die Material-, Lieferketten- und Logistikkosten in die Höhe treiben. Auch Zulieferer und Logistikunternehmen geben einen Teil dieser Mehrkosten an Henkel weiter.

Um den Druck abzufedern, setzt Henkel auf die Stärken seiner Produkte, um Preiserhöhungen zu rechtfertigen. Marken wie Persil und Schwarzkopf genießen nach wie vor eine hohe Kundenbindung – selbst bei steigenden Kosten. Das Unternehmen hofft, dass sich die aktuelle Krise nicht bis zum Jahresende hinzieht.

2023 schwächelten die Henkel-Umsätze, besonders im Bereich Schönheitspflege, wo die Nachfrage stark eingebrochen ist. Da die hohen Ölpreise die Kosten in allen Unternehmensbereichen belasten, verlässt sich der Konzern auf die Produktqualität, um notwendige Preisanhebungen durchzusetzen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob diese Strategie die Performance trotz anhaltender wirtschaftlicher Herausforderungen stabilisieren kann.

Quelle