31 March 2026, 02:09

Handy-Ablenkung führt zu schwerem Unfall mit ICE-Zug in Leichlingen

Ein Zug, der auf einem Bahnsteig einfährt, mit Menschen in der Nähe, einem Geländer auf der rechten Seite, Gebäuden im Hintergrund, Bahnsteigbeleuchtung und einer Anzeigetafel.

Ablenken durch Handy am Bahnsteig: Mann von durchfahrendem ICE erfasst - Handy-Ablenkung führt zu schwerem Unfall mit ICE-Zug in Leichlingen

Ein 27-jähriger Mann wurde in Leichlingen (Nordrhein-Westfalen) von einem ICE-Zug erfasst, nachdem er durch sein Handy abgelenkt worden war. Der Zusammenstoß ereignete sich auf einem Bahnsteig und verließ den Mann mit einer Kopfverletzung. Rettungskräfte brachten ihn per Hubschrauber in die Universitätsklinik Sankt Augustin.

Das Unglück geschah, als der Hochgeschwindigkeitszug in den Bahnhof einfuhr. Der Lokführer betätigte die Notfallhupe und leitete eine Bremsung ein, doch die Kollision ließ sich nicht mehr verhindern. Durch den Aufprall musste die Strecke vorübergehend gesperrt werden, was zu Verspätungen für Reisende führte.

Die Bundespolizei hat inzwischen Ermittlungen zu den genauen Umständen aufgenommen. Zwar wurde die Ablenkung des Mannes durch sein Mobiltelefon festgehalten, doch umfassende Statistiken zu ähnlichen Unfällen durch Unaufmerksamkeit auf Bahnsteigen liegen nicht vor. Offizielle Aufzeichnungen fassen solche Vorfälle in der Regel unter weiter gefasste Ursachenkategorien zusammen, anstatt sie gesondert als bahnsteigspezifische Fälle auszuweisen.

Der Verletzte wurde zur Behandlung mit dem Helikopter ins Krankenhaus geflogen. Die Streckensperrung führte zu Behinderungen im Bahnverkehr, später konnte der Betrieb jedoch wieder aufgenommen werden. Die Behörden prüfen weiterhin den Vorfall, um mögliche weitere Ursachen zu klären.

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