14 April 2026, 00:16

Graffiti-Workshop an Grundschule fördert Vielfalt und Teamgeist durch Straßenkunst

Schwarze Tusche-Zeichnung auf weißem Papier von zwei Kindern, einem Jungen und einem Mädchen, die sich gegenüberstehen, wobei der Arm des Jungen um die Schulter des Mädchens liegt, beide mit friedlichen Gesichtern.

Graffiti-Workshop an Grundschule fördert Vielfalt und Teamgeist durch Straßenkunst

Graffiti-Workshop an der Grundschule Enger-Mitte: Straßenkunst als Medium für soziale Werte

An der Grundschule Enger-Mitte brachte ein Graffiti-Workshop 24 Schülerinnen und Schüler zusammen, um sich mit Street Art auseinanderzusetzen und gleichzeitig positive gesellschaftliche Werte zu vermitteln. Die Veranstaltung war Teil einer langjährigen Initiative, die durch kreative Projekte gewaltfreie Konfliktlösung fördert. Die Finanzierung übernahm die Osthushenrich-Stiftung, sodass die Teilnahme für die Kinder kostenlos möglich war.

Organisiert wurde der Workshop von der Schulsozialarbeiterin Sylvia Kühn und der Lehrerin Anke Wessels. Sie arbeiteten dabei mit dem Evangelischen Jugend- und Kinderzentrum Enger sowie dem schuleigenen Programm Energy-Kids zusammen, das seit über zehn Jahren Schülerinnen und Schüler zu Streitschlichtern ausbildet. Der freiberufliche Künstler Juri Lobunko leitete die Sessions und führte die Kinder in Graffiti-Techniken ein, um gemeinsam ein Kunstwerk für den Energy-Kids-Anhänger zu gestalten.

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Im Mittelpunkt des Projekts standen Themen wie Vielfalt, Solidarität und Verantwortung. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten Hand in Hand an einem Werk, das diese Werte widerspiegelte, und lernten dabei Teamfähigkeit und Selbstausdruck. Das Energy-Kids-Programm, das auf dem Schulgelände stattfindet, setzt sich dafür ein, Konflikte zu verringern, indem es den Kindern vermittelt, wie sie Streitigkeiten friedlich lösen können.

Am Ende des Workshops hatten die Kinder ein farbenfrohes Design für den Anhänger geschaffen. Die Erfahrung half ihnen zudem, Perspektivwechsel und Zusammenarbeit zu üben – und stärkte so das Engagement der Schule für ein unterstützendes Lernumfeld.

Der Graffiti-Workshop hinterließ nicht nur bei den Schülerinnen und Schülern, sondern auch in der Schulgemeinschaft bleibende Spuren. Das Kunstwerk dient nun als sichtbare Erinnerung an die Werte, für die das Energy-Kids-Programm steht. Mit weiterer Unterstützung durch solche Initiativen plant die Grundschule Enger-Mitte, ihr Engagement für Gewaltfreiheit und soziale Verantwortung weiter auszubauen.

Quelle