25 June 2026, 08:07

Gewalt nach rechtsextremer Kundgebung: Vier Verletzte in Essen-Kray

POL-E: Essen: Konfrontation beim Abzug der Versammlungen - 1. Nachbericht - Erste Untersuchungsergebnisse - Statement des Polizeipräsidenten Andreas Stüve

Gewalt nach rechtsextremer Kundgebung: Vier Verletzte in Essen-Kray

Gewalttätige Auseinandersetzung nach rechtsextremer Kundgebung in Essen-Kray

Am Freitagabend kam es in Essen-Kray zu einer gewaltsamen Konfrontation im Anschluss an eine rechtsextreme Versammlung. Vier Menschen wurden verletzt, als ehemalige Teilnehmer mit Gegendemonstranten aneinandergerieten. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.

Am 8. August fanden in dem Gebiet mehrere Zusammenkünfte statt. Als sich die Teilnehmer bereits auf dem Heimweg befanden, brach ein Streit zwischen ehemaligen Besuchern der rechtsextremen Veranstaltung und Gegendemonstranten aus. Später zeigten Aufnahmen aus einem Überwachungsbus, wie Personen von der Kundgebung in einen Bus stiegen, dort andere angreifen und anschließend flüchteten.

Die Polizei griff ein und identifizierte 19 Tatverdächtige im Zusammenhang mit den Ausschreitungen. Unter ihnen befinden sich 16 Männer und 3 Frauen im Alter zwischen 13 und 45 Jahren. Sieben der Verdächtigen sind minderjährig; ihre Eltern oder Erziehungsberechtigten wurden informiert. Polizepräsident Andreas Stüve verurteilte die Vorfälle scharf und betonte, dass rechtsextreme Extremisten in Essen keinen Platz hätten und die Verantwortlichen mit Konsequenzen rechnen müssten.

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Für Rückfragen zum Fall steht die Pressestelle der Polizei Essen/Mülheim an der Ruhr zur Verfügung. Die Kontaktdaten des Pressereferats sind per Telefon, Fax, E-Mail und über soziale Medien abrufbar. Die Behörden ermitteln weiterhin wegen der Körperverletzungen und der Beteiligung der identifizierten Tatverdächtigen.

Quelle