25 April 2026, 00:14

Fotoausstellung in Solingen gibt geflüchteten Kindern eine Stimme und Gesicht

Drei Kinder auf altem Schwarz-Weiß-Foto stehen eng zusammen, Gesichter zeigen Trauer, mit einer Wand dahinter.

Fotoausstellung in Solingen gibt geflüchteten Kindern eine Stimme und Gesicht

Neue Fotoausstellung in Solingen zeigt Erlebnisse geflüchteter Kinder

Unter dem Titel "Manchmal male ich ein Haus für uns" präsentiert die Solinger Stadtbibliothek vom 1. bis 25. April 2022 eine Ausstellung, die das Leben junger Geflüchteter in den Fokus rückt. Das Projekt wurde vom UNHCR, dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, initiiert, um auf die Herausforderungen aufmerksam zu machen, denen geflüchtete Kinder gegenüberstehen.

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Die Ausstellung zeigt Arbeiten der Fotografin Alea Horst, die die Flüchtlingslager Moria und Kara Tepe auf der griechischen Insel Lesbos besuchte. Ihre Bilder fangen Porträts, Alltagsmomente und persönliche Geschichten von Kindern ein, die unter schwierigen Bedingungen leben. Die Sammlung soll diesen jungen Geflüchteten eine Stimme verleihen.

Die Schau ist während der regulären Öffnungszeiten im ersten Obergeschoss der Solinger Stadtbibliothek für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Veranstalter hoffen, dass die Fotografien die Besucher zum Nachdenken über die Realität vertriebener Familien anregen. Das Projekt ist Teil der umfassenderen Bemühungen des UNHCR, durch visuelles Storytelling auf die Themen Flucht und Vertreibung aufmerksam zu machen.

Die kostenlose Ausstellung bietet einen seltenen Einblick in das Leben geflüchteter Kinder. Indem sie deren Geschichten erzählt, möchte sie Verständnis und Empathie fördern. Interessierte können die Fotografien im April in der Solinger Stadtbibliothek erkunden.

Quelle