04 April 2026, 16:10

Flüchtendes Wallaby durchstreift Berlins Stadtteile – was tun bei Begegnung?

Ein wallaby mit braunem und schwarzem Fell steht wachsam im Gras neben Pflanzen, seine Ohren sind gespitzt.

Flüchtendes Wallaby durchstreift Berlins Stadtteile – was tun bei Begegnung?

Flüchtendes Wallaby durchstreift Berlin nach Flucht von seinem Besitzer

Ein Wallaby hält sich seit Sonntag in Freiheit in Berlin auf, nachdem es von seinem Besitzer entkommen ist. Das Tier, das zuletzt im Spandauer Ortsteil Kladow gesichtet wurde, wurde inzwischen in mehreren Stadtteilen beobachtet. Die Behörden haben Hinweise herausgegeben, wie man sich im Falle einer Begegnung verhalten soll – betonen jedoch, dass das Tier für Erwachsene kaum eine Gefahr darstellt.

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Das Wallaby, das vermutlich eine Größe von 70 bis 80 Zentimetern erreicht, wurde erstmals als vermisst gemeldet, nachdem es von dem Grundstück seines Besitzers geflohen war. Nachbarn und die Polizei bestätigten Sichtungen in Kladow, bevor weitere Meldungen aus Grunewald (28. Mai), Wannsee (15. Juni) und zuletzt aus Zehlendorf (2. Oktober) eingingen.

Die Polizei erklärte, dass zwar keine aktive Fahndung eingeleitet werde, die Bevölkerung aber gebeten werde, mögliche Sichtungen zu melden. Zwar gelte das Tier gegenüber Erwachsenen nicht als aggressiv, doch rät die Behörde, Abstand zu halten und plötzliche Bewegungen zu vermeiden. Falls sich das Wallaby nähert, sollte man seitwärts zurückweichen – ohne wegzulaufen, mit den Armen zu wedeln oder versuchen, größer zu wirken.

Für den unwahrscheinlichen Fall eines Angriffs wird empfohlen, sich flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken zu schützen und die Beine anzuziehen. Besonders Kinder werden aufgefordert, ruhig zu bleiben und dieselben Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Die Behörden bestätigten zudem, dass der Vorfall nichts mit dem satirischen "Känguru-Manifest" des Autors Marc-Uwe Kling zu tun habe.

Das Wallaby ist weiterhin auf freiem Fuß, und es gibt vorerst keine konkreten Pläne, es einzufangen. Anwohner werden aufgefordert, wachsam zu bleiben und Sichtungen der örtlichen Polizei zu melden. Bis auf Weiteres durchstreift das Tier Berlins Grünflächen – und sorgt eher für Neugier als für Besorgnis.

Quelle