FDP Viersen wählt Führung einstimmig – Blick auf Landtagswahl 2027 gerichtet
Jenny KühnertFDP Viersen wählt Führung einstimmig – Blick auf Landtagswahl 2027 gerichtet
Die Freie Demokratische Partei (FDP) im Kreis Viersen hat ihr Führungsteam mit überwältigender Zustimmung wiedergewählt. Der 34-jährige Felix Grams sicherte sich eine weitere Amtszeit als Kreisvorsitzender – und erhielt dabei jede einzelne Delegiertenstimme. Nun richtet die Partei ihren Blick auf die Landtagswahl 2027 in Nordrhein-Westfalen.
Bei der jüngsten Abstimmung bestätigten die Delegierten Felix Grams einstimmig in seinem Amt. An seiner Seite wurden Frank a Campo, Stephanie Jahrke und Christian Koch als stellvertretende Vorsitzende ebenfalls wiedergewählt. Dieter Lehmann bleibt weiterhin Parteisekretär und sorgt so für Stabilität im administrativen Bereich.
Auch neue Gesichter bereichern den Vorstand: Ugur Erol übernimmt die Position des Pressesprechers, während Erwin Walter Birgit Koenen als Schatzmeister ablöst. Birgit Jahrke bleibt hingegen als Geschäftsführerin im Amt und gewährleistet so Kontinuität in der Parteiarbeit.
Die nordrhein-westfälische FDP hat in den vergangenen Jahren schrittweise ihren Kurs verändert. Weg vom klassischen Liberalismus setzt sie nun stärker auf wirtschaftliche Freiheit und eine strengere Migrationspolitik. Unter Persönlichkeiten wie Joachim Stamp präsentiert sich die Partei als pragmatische Alternative für Wähler, die mit CDU und SPD unzufrieden sind. Zu den zentralen Forderungen zählen die Förderung von Unternehmern, Bildungsreformen und schärfere Kontrollen bei der Zuwanderung. Umfragen zu Beginn des Jahres 2026 deuten auf leichte Zuwächse hin – die Partei liegt derzeit bei etwa 5 bis 7 Prozent.
Mit einem erneuerten Führungsteam und einer klareren politischen Ausrichtung bereitet sich die FDP Viersen auf eine aktive Rolle im Vorfeld der Wahl 2027 vor. Die Partei will an ihre jüngsten Erfolge anknüpfen und gleichzeitig ihre Agenda aus wirtschaftsliberaler Politik und kontrollierter Migration vorantreiben. Die nächste Landtagswahl wird zeigen, ob diese Strategie bei den Wählern ankommt.






