Facility Management: Wer führt 2024 in Effizienz und Servicequalität?
Die neueste Qualitätsbewertung im Facility Management hat die führenden Unternehmen in verschiedenen Umsatzkategorien ermittelt. Erstmals wurden in der Umfrage die Rückmeldungen von Immobilien- und Unternehmensunden getrennt ausgewertet, wodurch sich unterschiedliche Schwerpunkte in ihren Bewertungen zeigten.
Spie sicherte sich in der höchsten Umsatzklasse den Spitzenplatz, während Caverion und Treureal die mittelgroßen bzw. kleinsten Kategorien anführten.
In der Kategorie mit dem höchsten Umsatz (über 750 Millionen Euro) belegte Spie mit 1.273 Punkten den ersten Platz. Knapp dahinter folgten Dussmann, Apleona, Wisag und Engie. Die Unternehmen wurden danach bewertet, wie gut sie die Anforderungen von Firmenkunden erfüllen – diese legten besonderen Wert auf Effizienz, strenge Budgetkontrolle und schnelle Kommunikation.
In der mittelgroßen Kategorie (250–750 Millionen Euro) setzte sich Caverion mit 1.368 Punkten an die Spitze, gefolgt von Goldbeck, Dr. Sasse, Geiger FM und Sauter FM. Bei den kleinsten Unternehmen (unter 250 Millionen Euro) führte Treureal mit 1.324 Punkten, während ISD, GA-tec, etna und Facilicon die weiteren Plätze belegten.
Immobilienkunden maßen bei der Bewertung der Anbieter der Koordination und strategischen Expertise größere Bedeutung bei. Trotz dieser Unterschiede waren sich beide Kundengruppen in einem zentralen Punkt einig: Das Energiemanagement im Facility Management bedarf erheblicher Verbesserungen.
Die diesjährige Bewertung führte eine neue Methode ein, indem die Antworten von Immobilien- und Firmenkunden getrennt erfasst wurden. Mit dieser Änderung sollte ein klareres Bild davon entstehen, wie jede Gruppe die Servicequalität im Facility Management bewertet.
Die Rankings spiegeln eine deutliche Trennung der Kundenerwartungen wider: Während Unternehmensunden Kosten und Geschwindigkeit priorisieren, legen Immobilienkunden mehr Wert auf Strategie und Abstimmung. Die gemeinsame Sorge um das Energiemanagement deutet auf ein mögliches Entwicklungsfeld für die gesamte Branche in den kommenden Jahren hin.






