Euskirchen feiert Tag des offenen Denkmals mit Rekordbesuch und historischen Schätzen
Juan AdlerEuskirchen feiert Tag des offenen Denkmals mit Rekordbesuch und historischen Schätzen
Euskirchen begrüßte rund 1.200 Besucher zum jährlichen Tag des offenen Denkmals
Die Veranstaltung, die bundesweit am zweiten Sonntag im September stattfindet, bot in diesem Jahr in Euskirchen Führungen, historische Einblicke und familienfreundliche Aktivitäten an verschiedenen Orten der Stadt.
Auf dem historischen Friedhof an der Frauenberger Straße standen dieses Mal die Themen Krieg und Frieden im Mittelpunkt. Besucher erkundeten Gräber und Denkmäler mit Bezug zur lokalen Geschichte. Gleichzeitig präsentierte das CASINO-Gebäude seine neu restaurierte hölzerne Treppe und gab den Blick frei auf seine versteckten Gewölbekeller.
An der Oststraße zog der preußische Lokomotivschuppen zahlreiche Besucher an, die historische Züge bestaunen wollten – darunter die berühmte Zucker-Susi. Kinder durften auf die Loks klettern und nutzten die für den Tag eingerichteten Spielbereiche. In der Halle erläuterten Experten die Dachraupe, eine statische Konstruktion aus dem historischen Ingenieurbau.
Der Turm der evangelischen Kirche an der Kölner Straße öffnete seine Türen und bot den Gästen einen Panoramablick über die Stadt. Nach dem Rundgang machten viele im Café Paradise Halt, das für Erfrischungen und eine Pause während der Veranstaltung sorgte.
Der nächste Tag des offenen Denkmals ist bereits für Sonntag, den 13. September 2026, terminiert.
Die Veranstaltung rückte Euskirchens kulturelles und industrielles Erbe in den Fokus. Von Lokomotiv-Ausstellungen bis hin zu architektonischen Restaurierungen bot sie Einheimischen und Touristen die Möglichkeit, sich mit der regionalen Geschichte auseinanderzusetzen. Die Organisatoren verzeichneten eine starke Besucherbeteiligung und großes Interesse am Programm für das kommende Jahr.






