07 April 2026, 00:15

Essen testet lärmarme Glasfaserverlegung mit elektrischen Baumaschinen

Nahaufnahme eines Glasfaserkabels mit blauen und weißen Lichtern auf schwarzem Hintergrund.

Essen testet lärmarme Glasfaserverlegung mit elektrischen Baumaschinen

Ein Kilometer Abschnitt in Essen erhält neue Glasfaserkabel – diesmal mit deutlich weniger Lärm und Schadstoffen

Das von Green Econo geleitete Projekt setzt auf Elektromaschinen, um Emissionen und Störungen um mindestens 80 Prozent zu reduzieren. Die ersten 800 Meter Kabel wurden in einem offenen Graben innerhalb einer Trinkwasserschutzzone entlang der Ruhr verlegt. Anschließend stand die Herausforderung an, weitere 200 Meter unter dem Fluss und einer stark befahrenen Straßenkreuzung zu verlegen.

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Statt herkömmlicher Dieselbagger kommt hier ein elektrischer Bohrer zum Einsatz. Ein großes Elektro-Nutzfahrzeug transportiert leistungsstarke Akkus, die die Maschinen antreiben. Dadurch entfallen das Motorengebrüll und die Abgase, die bei solchen Arbeiten sonst üblich sind.

Tobias Hobert, Geschäftsführer des in Brilon ansässigen Unternehmens Green Econo, leitet das Vorhaben. Seine Firma spezialisiert sich darauf, Unternehmen bei der Senkung von Energieverbrauch und Emissionen zu unterstützen. Der Ansatz hier: Lärmige, umweltschädliche Geräte werden durch saubere und leiser Alternativen ersetzt.

Die Ergebnisse sind überzeugend: Die Bauarbeiten schreiten fast geräuschlos und ohne Abgase voran. Anwohner und Arbeiter in der Nähe werden deutlich weniger belästigt als sonst. Das Projekt zeigt, wie Elektromaschinen den Infrastrukturausbau revolutionieren können. Durch die Reduzierung von Lärm und Emissionen um über 80 Prozent setzt es neue Maßstäbe für den städtischen Bau. Die Methode könnte bald auch in anderen ähnlichen Projekten Schule machen.

Quelle