Essen startet Pilotprojekt COMO: KI steuert den Verkehr an der Ruhrallee
Mara VogtEssen startet Pilotprojekt COMO: KI steuert den Verkehr an der Ruhrallee
Essen testet neues digitales Verkehrssystem an der Ruhrallee
Vom 19. Januar bis zum 28. Februar wird Essen das intelligente Verkehrsmanagementprojekt COMO in einer Testphase erproben. Das Vorhaben zielt darauf ab, Mobilität, Sicherheit und Umweltverträglichkeit durch den Einsatz modernster Technologie zu verbessern.
Die Erprobung findet an der Kreuzung in der Nähe des Depots der Ruhrbahn GmbH statt. Während des Testzeitraums werden Ingenieure die Software des Systems optimieren, was vorübergehend zu Verkehrsverzögerungen führen kann.
COMO nutzt eine Reihe hochmoderner Werkzeuge, um den Verkehrsfluss zu überwachen und anzupassen. Intelligente Ampeln mit KI-gesteuerter Regelung passen die Schaltzeiten in Echtzeit an. LED-Matrixanzeigen informieren Autofahrer mit Live-Updates, während Kamerasysteme Fahrzeugbewegungen erfassen. Umweltsensoren messen zudem Stickoxid- (NOₓ) und CO₂-Werte, um die Auswirkungen auf die Luftqualität zu bewerten.
Nach der sechswöchigen Testphase wird das System am 1. März in den Vollbetrieb gehen. Die Ruhrallee dient als Pilotstrecke für diesen adaptiven, bedarfsgerechten Ansatz im städtischen Verkehrsmanagement.
Der Versuch markiert einen Schritt hin zu einer effizienteren und umweltfreundlicheren Verkehrssteuerung in Essen. Bei Erfolg könnte die Technologie auf weitere Stadtteile ausgeweitet werden. Anwohner und Autofahrer müssen während der Testphase mit geringfügigen Beeinträchtigungen rechnen.






