Essen schafft 58 Parkzonen für E-Scooter – und setzt auf Geofencing gegen Wildwuchs
Mara VogtEssen schafft 58 Parkzonen für E-Scooter – und setzt auf Geofencing gegen Wildwuchs
Essen führt erste offizielle Parkzonen für E-Scooter ein, um Wildwuchs zu bekämpfen und die Sicherheit zu erhöhen
Ab dem 6. November 2025 richtete die Stadt Essen die ersten ausgewiesenen Abstellflächen ein – bis Jahresende sollen 58 Standorte entstehen. Die Maßnahme ist eine Reaktion auf die wachsende Problematik wahllos abgestellter Scooter in stark frequentierten Stadtteilen.
Den Startschuss für das Projekt gab der Beschluss des Verkehrs- und Mobilitätsausschusses, der die Pläne am 29. Oktober 2025 im Eilverfahren billigte. Von den 58 Parkzonen werden 53 im Stadtzentrum liegen, die übrigen verteilen sich auf die nördlichen und südlichen Bezirke. Alle Bereiche werden deutlich markiert und beschildert sein.
Geofencing-Pflicht ab 2026 Ab dem 1. Januar 2026 müssen E-Scooter-Anbieter an allen offiziellen Standorten eine Geofencing-Technologie implementieren. Diese sorgt dafür, dass die Fahrzeuge nur in den vorgesehenen Zonen abgestellt werden können. Wird ein Scooter außerhalb dieser Bereiche geparkt, läuft die Mietgebühr für den letzten Nutzer weiter – bis das Fahrzeug korrekt platziert ist.
Oberbürgermeister Thomas Kufen besuchte kürzlich den Hirschlandplatz, um sich über den Fortschritt der Einrichtung zu informieren. Bereits zuvor hatte das städtische Portal Pläne vorgestellt, mit denen das chaotische Abstellen von Scootern in belebten Gebieten eingedämmt und damit Hindernisse sowie Sicherheitsrisiken verringert werden sollen.
Striktere Regeln und Konsequenzen Die neuen Parkzonen gehen mit verschärften Vorgaben einher: Wer sein E-Scooter nicht vorschriftsmäßig abstellt, muss mit anhaltenden Mietkosten rechnen, bis das Fahrzeug ordnungsgemäß geparkt wird. Das System soll Anfang 2026 vollumfänglich in Betrieb gehen – dann mit flächendeckendem Geofencing an allen Standorten.






