17 April 2026, 12:11

Essen plant fünf Sonntage mit längeren Öffnungszeiten 2026

Plakat in Maschera, Italien, das ein altes Festival mit Text beschreibt.

Essen plant fünf Sonntage mit längeren Öffnungszeiten 2026

Erweiterte Sonntagsöffnungszeiten in Essen für das erste Halbjahr 2026 vorgeschlagen

Der Ausschuss für Rechtsangelegenheiten, öffentliche Sicherheit und Ordnung hat Termine für verlängerte Ladenöffnungszeiten an Sonntagen in der ersten Jahreshälfte 2026 vorgelegt. Der Vorschlag geht nun im Februar zur Abstimmung in den Stadtrat. Bei einer Zustimmung dürfen Geschäfte in verschiedenen Stadtteilen an ausgewählten Sonntagen länger geöffnet bleiben – etwa im Rahmen lokaler Veranstaltungen und Feste.

Die vorgeschlagenen Termine entsprechen den Regelungen des Ladenschlussgesetzes NRW, das bis zu 16 Sonntage pro Jahr mit erweiterter Öffnung im gesamten Stadtgebiet erlaubt. Kein einzelnes Geschäft darf dabei jedoch mehr als achtmal jährlich von der Ausnahmeregelung Gebrauch machen.

Der erste Termin fällt auf den 1. März 2026: Dann gibt es verlängerte Öffnungszeiten in der Innenstadt zum "3. Essener Wintertraum" sowie in Werden zum "Holländischen Stoff- und Tuchmarkt". Am 1. April steht in Rüttenscheid die "6. Retro Classic" auf dem Programm, während Altenessen, Kettwig und Steele ebenfalls länger geöffnet haben – jeweils im Rahmen eigener Veranstaltungen.

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Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, profitieren die Innenstadt vom "28. Essen Original" sowie Kettwig und Steele von ihren Weinfesten. Im Juni folgt am 1. Juni die "12. Rüttenscheider Kunstmeile" und in Werden das "2. Werden Swings" mit verlängerten Einkaufsmöglichkeiten. Den Abschluss bildet der 1. Juli mit dem "27. Borbecker Weinfest" und dem "12. Classic Day".

Die Empfehlungen knüpfen an bisherige Praktiken an und sichern so die Sonntagsöffnung auch für das Jahr 2026. Der Stadtrat wird im Februar über den Antrag abstimmen. Bei einer Annahme dürfen Geschäfte in Essen an fünf Sonntagen zwischen März und Juli länger öffnen. Die Regelung hält damit die Balance zwischen wirtschaftlichen Chancen für den Einzelhandel und den gesetzlichen Beschränkungen für Sonntagsöffnungen.

Quelle