Dürens Bahnhof wird für 25 Millionen Euro zum modernen Verkehrsknoten umgebaut
Mara VogtDürens Bahnhof wird für 25 Millionen Euro zum modernen Verkehrsknoten umgebaut
Dürens Bahnhof steht vor umfassenden Modernisierungen nach einem entscheidenden Treffen zwischen lokalen Verantwortlichen und der Deutschen Bahn. Bürgermeister Frank Peter Ullrich leitete die Gespräche über sowohl kurzfristige Maßnahmen als auch ein langfristiges Sanierungskonzept. Ziel ist es, den Bahnhof zu einem modernen Verkehrsknotenpunkt auszubauen und gleichzeitig akute Probleme zu lösen.
An dem Treffen nahmen Bürgermeister Ullrich, Vertreter der Stadt und der Deutschen Bahn teil, um die Zukunft des Bahnhofs zu skizzieren. Geplant ist eine 25-Millionen-Euro-Generalsanierung, mit der das Gelände zu einem multifunktionalen Gebäude im Zusammenhang mit dem Dürener Innovationsquartier umgestaltet werden soll. Für das Projekt sind bereits rund 17 Millionen Euro an Fördermitteln vorgesehen.
Bevor die großen Bauarbeiten beginnen, stehen zunächst kleinere, aber praktische Verbesserungen im Fokus. Dazu zählen eine bessere Reinigung, erhöhte Sicherheitsvorkehrungen und kleinere Reparaturen, um den Alltagsbetrieb zu erleichtern. Der formelle Förderantrag für das Gesamtprojekt soll 2026 eingereicht werden, mit einem geplanten Baubeginn ab 2029.
Thema der Gespräche war auch die bessere Anbindung der Rurtalbahn. Der Bahnhof verfügt derzeit über drei Aufzüge, barrierefreie Bahnsteige, Wetterschutz, Sitzgelegenheiten und Fahrgastinformationsanzeigen. Rolltreppen oder ein DB-Reisezentrum gibt es jedoch nicht. Ullrich betonte, wie wichtig es sei, die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt zu stellen und durch enge Zusammenarbeit kontinuierliche Fortschritte zu erzielen.
Die Sanierung des Bahnhofs verbindet sofort wirksame Aufwertungen mit einer langfristigen Vision. Mit 17 Millionen Euro an gesicherten Mitteln und einem Gesamtbudget von 25 Millionen Euro soll ein funktionalerer und besser vernetzter Verkehrsknoten entstehen. Die nächsten Schritte umfassen die Einreichung des Förderantrags 2026 und den Baubeginn ab 2029.