Duranvilles schwieriges Comeback: Warum der BVB-Flügelspieler um seine Zukunft kämpft
Jenny KühnertDuranvilles schwieriges Comeback: Warum der BVB-Flügelspieler um seine Zukunft kämpft
Julien Duranvilles Comeback für Borussia Dortmund ist bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Der 21-jährige Flügelspieler, einst als vielversprechende Verpflichtung gehandelt, kam am Sonntag für die U23 des Vereins zum Einsatz, konnte jedoch kaum Akzente setzen. Seine Leistung beim 1:2 gegen den 1. FC Bocholt wirft weitere Fragen über seine Zukunft beim BVB auf.
Duranville war im Januar 2023 für eine Ablösesumme von laut Berichten 8,5 Millionen Euro von RSC Anderlecht nach Dortmund gewechselt. Seither absolvierte er 27 Pflichtspiele für die Profis – mit nur einem Torerfolg. Seine Entwicklung wurde jedoch durch eine Reihe von Verletzungen gebremst, darunter ein jüngstes Schulterproblem, das ihn monatelang außer Gefecht setzte.
Sein letzter Einsatz für die erste Mannschaft datiert vom Juli 2023 während des FIFA-Klub-WM-Turniers. Nach langer Pause kehrte er am Sonntag auf den Platz zurück und spielte 61 Minuten für die U23. Doch die Partie endete mit einer Niederlage, und seine Vorstellung blieb ohne Überzeugungskraft.
Cheftrainer Niko Kovač räumte die Schwierigkeiten Duranvilles ein und betonte, der Spieler müsse sich nun auf den Wiederaufbau seiner Fitness konzentrieren. Gleichzeitig machte Kovač deutlich, dass der junge Belgier sich seinen Platz im Profikader durch konsequente Leistungen zurückerkämpfen müsse.
Duranvilles Weg beim BVB bleibt ungewiss. Mit nur einem Tor in 27 Spielen und anhaltenden Fitnessproblemen hängt seine Chance auf einen Stammplatz in der ersten Mannschaft von deutlichen Fortschritten ab. Der Verein wird seine Entwicklung in den kommenden Wochen wohl genau beobachten.






