14 March 2026, 00:11

Duisburger Polizei startet Großrazzia gegen E-Scooter-Fahrer mit drastischen Konsequenzen

Ein oranges E-Scooter auf dem Seitenstreifen geparkt mit einem Helm darauf, mit einer Verkehrskegel, einer Wand und Bäumen im Hintergrund.

Duisburger Polizei startet Großrazzia gegen E-Scooter-Fahrer mit drastischen Konsequenzen

Duisburger Polizei führt Großrazzia gegen E-Kleinstfahrzeuge durch

Am Mittwoch, dem 11. März 2025, führte die Duisburger Polizei eine groß angelegte Kontrollaktion gegen elektrische Kleinstfahrzeuge – insbesondere E-Scooter – durch. Beamte patrouillierten von den frühen Morgenstunden bis zum Abend durch die Stadt, um Verstöße zu ahnden und die Verkehrssicherheit zu fördern. Die Aktion fiel mit der Veröffentlichung des Verkehrsberichts 2025 zusammen.

Die Kontrollen fanden zwischen 6 und 19 Uhr statt, wobei sowohl stationäre als auch mobile Streifen im gesamten Stadtgebiet im Einsatz waren. Die meisten Fahrer nutzten Leihroller, doch ein selbstgebautes Modell in der Nähe des Hauptbahnhofs weckte das besondere Interesse der Beamten. Ein 34-jähriger Mann wurde angehalten, nachdem er positiv auf Cannabis getestet worden war, und erhielt ein Fahrverbot für seinen Roller.

Die Polizei richtete am Landschaftspark sowie später in der Königstraße in der Altstadt einen Informationsstand ein. Zudem inszenierte sie eine Unfall-Demonstration mit einem Pkw und einem zerstörten E-Scooter, um auf die Gefahren von rücksichtsloser Fahrweise aufmerksam zu machen. Alexander Paffrath, Leiter der Verkehrspolizei, betonte, dass E-Scooter auf Straßen oder Radwegen fahren müssten – nicht auf Gehwegen oder in Fußgängerzonen wie der Königstraße.

Bis zum Ende des Tages hatten die Beamten 45 Verwarnungsgelder sowie acht Bußgeldbescheide für verschiedene Verstöße ausgestellt. Zu den häufigsten Vergehen zählte das Fahren in verbotenen Bereichen, wobei die Strafen direkt vor Ort verhängt wurden.

Ziel der Aktion war es, die Einhaltung der Vorschriften für E-Scooter zu verbessern und die Unfallzahlen zu senken. Die Polizei ging dabei gezielt auf Bürger zu und klärte über die richtige Nutzung der Fahrzeuge auf. Die Ergebnisse fließen in die laufenden Bemühungen ein, die Verkehrssicherheit in Duisburg weiter zu erhöhen.

Quelle