14 March 2026, 08:10

Duisburg stimmt über Olympiabewerbung 2036–2044 der Region Rhein-Ruhr ab

Ein gelbes Schild mit einem nach rechts zeigenden Pfeil an einem Gebäude mit Glastüren und an der Wand angebrachten Lampen, auf dem "Wählen" steht

Duisburg stimmt über Olympiabewerbung 2036–2044 der Region Rhein-Ruhr ab

Duisburgs wahlberechtigte Bürger entscheiden bald über die Rolle der Stadt bei einer großen Olympiabewerbung. In einem Bürgerentscheid wird gefragt, ob sich Duisburg dem Vorhaben der Region Rhein-Ruhr anschließen soll, die Spiele 2036, 2040 oder 2044 auszurichten. Die Stimmunterlagen werden per Post verschickt – ein vorheriger Antrag ist nicht nötig.

Die Wahlbenachrichtigungen für den Bürgerentscheid gehen am 16. März auf die Reise. Bis zum Ende der folgenden Woche sollten alle 351.307 Wahlberechtigten ihre Unterlagen erhalten haben. Wer bis zum 23. März noch nichts erhalten hat, wird gebeten, sich unter der Nummer (0203) 283-987733 an das Wahlamt zu wenden.

Die Frage auf dem Stimmzettel ist klar formuliert: "Unterstützen Sie die Beteiligung unserer Stadt an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044?" Die Wähler müssen entweder mit "Ja" oder "Nein" antworten. Die ausgefüllten Stimmzettel müssen bis spätestens 14. April in jeden Briefkasten der Deutschen Post eingeworfen werden.

Die Auszählung beginnt am 19. April, demselben Tag, an dem auch in 17 weiteren Städten der Region abgestimmt wird – darunter Köln, Düsseldorf, Gelsenkirchen, Mönchengladbach, Dortmund und Leverkusen. Die Ergebnisse jeder Stadt werden die endgültige Bewerbung prägen.

Weitere Informationen zu Duisburgs Olympiaplänen und dem Ablauf des Bürgerentscheids gibt es auf der offiziellen Website unter www.ourwebsite.de/olympic_bid.

Das Ergebnis wird entscheiden, ob Duisburg Teil der Rhein-Ruhr-Bewerbung für die Olympischen Spiele wird. Alle Stimmen müssen bis zum 14. April abgegeben sein; das Endergebnis wird fünf Tage später bekannt gegeben. Die Entscheidung liegt allein bei den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt.

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