Duisburg feiert neue Bürger mit Bäumen und einer besonderen Tradition
Jenny KühnertDuisburg feiert neue Bürger mit Bäumen und einer besonderen Tradition
Duisburg begrüßt seine neuen Bürgerinnen und Bürger mit einer besonderen Zeremonie
In einer feierlichen Veranstaltung in der Mercatorhalle am 6. November 2023 ehrte Duisburg seine neuesten Mitbürgerinnen und Mitbürger. Die Feier markierte zugleich den Beginn einer neuen Tradition: Entlang der ersten "Einbürgerungsallee" der Stadt wurden zu ihren Ehren Bäume gepflanzt.
Oberbürgermeister Sören Link eröffnete die Zeremonie am 7. November 2023 mit dem Setzen zweier Roteichen. Dieser symbolische Akt läutete die Initiative ein, bei der künftig zu jeder Einbürgerungsfeier ein junger Baum gepflanzt wird.
Rund 250 Gäste folgten der Einladung und vertraten damit insgesamt 872 Personen, die zwischen Januar und Mitte April 2025 die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hatten. Die meisten der Neubürger stammen ursprünglich aus der Türkei, Bosnien und Serbien.
Ein Streichquartett der Duisburger Philharmoniker umrahmte die Feier musikalisch, während die Anwesenden gemeinsam die deutsche Nationalhymne sangen. Michael Rüscher, der Integrationsbeauftragte der Stadt, begrüßte die neuen Bürgerinnen und Bürger, und mehrere Teilnehmer wurden als Vertreter aller frisch Eingebürgerten besonders gewürdigt.
Die Veranstaltung schuf eine nachhaltige Tradition in Duisburg, die Einbürgerungen mit dem Pflanzen von Bäumen verbindet. Jede neue Bürgerin und jeder neue Bürger wird künftig durch die "Einbürgerungsallee" ein bleibendes Zeichen in der Stadt hinterlassen.






