07 June 2026, 00:09

Drei Münstersche Beamt:innen gehen nach fast 40 Jahren in den Ruhestand

Ehrungen für 40 Jahre Dienst am Land Nordrhein-Westfalen

Drei Münstersche Beamt:innen gehen nach fast 40 Jahren in den Ruhestand

Drei langjährige Beamtinnen und Beamte der Bezirksregierung Münster gehen nach Jahrzehnten im öffentlichen Dienst in den Ruhestand. Ihre Laufbahnen umfassten zentrale Aufgaben in Verwaltung, Bildung und Arbeitsschutz. Kolleginnen und Kollegen würdigen ihre Beiträge als prägend für die Arbeit der Behörde über die Jahre hinweg.

Sonja Smodis begann ihre Karriere 1985 nach ihrem Abschluss an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Düsseldorf. Später übernahm sie Führungsaufgaben im Landeswohlfahrtsverband Nordrhein-Westfalen, wo sie sich auf Migration, Integration und die Unterstützung von Gewaltopfern konzentrierte. Seit 2008 koordinierte sie die Teilnahme Nordrhein-Westfalens an europäischen Schulwettbewerben. Daneben war sie von 1992 an stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte und unterrichtete in jüngerer Zeit als Dozentin Verwaltungsrecht und Arbeitsmethoden.

Gabriele Rottmann startete 1984 als Verwaltungsangestellte bei der ehemaligen Bau- und Finanzdirektion in Coesfeld. 1996 wechselte sie in den Arbeitsschutz, bevor sie 2007 zur Bezirksregierung Münster stieß.

Ralf Weidmann trat im September 1986 in die Bezirksregierung Münster ein und blieb der Behörde sein gesamtes Berufsleben treu. Seit 2014 leitete er die Abteilung 3, die für Kommunalaufsicht, Wirtschaftsförderung und ein Team von rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zuständig ist.

Andreas Bothe hob Sonja Smodis’ Wirken hervor und betonte, dass ihre Arbeit das öffentliche Bild der Behörde maßgeblich geprägt habe.

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Die drei Beamten hinterlassen ein Erbe des Engagements in verschiedenen Bereichen: Smodis’ Einfluss erstreckte sich auf Bildung, Integration und Chancengleichheit, Rottmann stärkte den Arbeitsschutz, und Weidmanns Führung in Kommunal- und Wirtschaftsaufsicht prägte seine lange Amtszeit. Mit ihrem Ausscheiden enden Karrieren, die fast vier Jahrzehnte im Dienst der Öffentlichkeit umfassten.

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