Dormagen erklärt Endres-Brunnen zum "Heimatdenkmal" – ein Symbol für Einheit und Erinnerung
Elisa GudeDormagen erklärt Endres-Brunnen zum "Heimatdenkmal" – ein Symbol für Einheit und Erinnerung
Dormagen ehrt das Andenken an Werner Endres: Sein ikonischer Brunnen wird zum "Heimatdenkmal"
Die Stadt Dormagen hat dem verstorbenen Werner Endres eine besondere Ehre erwiesen, indem sie seinen berühmten Brunnen offiziell zum "Heimatdenkmal" erklärte. Der Beschluss des Stadtrats vom 17. März 2023 würdigt damit sowohl das Kunstwerk als auch den Mann, der es schuf. Endres, der 2022 verstarb, hinterließ mit seinem öffentlichen Engagement und seiner kreativen Vision ein bleibendes Erbe in der Stadt.
Werner Endres zog 1965 nach Dormagen, als er bei der Bayer AG anfing. Über vier Jahrzehnte hinweg prägte er als Stadtrat die lokale Politik und das Gemeinschaftsleben mit. Für sein langjähriges Wirken erhielt er 2004 den Ehrenring der Stadt – eine seltene Auszeichnung für seine Verdienste.
Der Endres-Brunnen an der Römerstraße ist ein sinnbildliches Vermächtnis seines Schaffens. Sein Design folgt dem Verlauf des Rheins und symbolisiert, wie der Fluss die Stadtteile Dormagens verbindet. Die Grundfläche des Brunnens spiegelt die Stadtgrenzen wider, während 16 Basaltsäulen die einzelnen Ortsteile repräsentieren – ein Zeichen der Einheit.
Bei der jüngsten Feierstunde lobte Bürgermeister Erik Lierenfeld die enge Verbundenheit Endres' mit der Stadt und die Nachhaltigkeit seines Wirkens. Elisabeth Endres-Michel, die Witwe des Künstlers, dankte für die Würdigung und erinnerte an die lebenslange Hingabe ihres Mannes für Dormagen. Besonders stolz sei er darauf gewesen, ein Denkmal zu schaffen, das ihn überdauern würde, so ihre Worte.
Als "Heimatdenkmal" genießt der Brunnen nun besonderen Schutz und bleibt so für kommende Generationen erhalten. Er ist nicht nur ein architektonisches Highlight, sondern auch ein Mahnmal für einen Bürger, der die Identität Dormagens mitgeprägt hat. Mit dieser Entscheidung verankert die Stadt das Erbe von Werner Endres im Herzen der Gemeinschaft, die er so sehr liebte.






