15 March 2026, 10:08

Dirtpark in Dormagen bleibt wegen akuter Sicherheitsrisiken dicht

Ein Dirtbike-Park mit einem kleinen Bach, Bäumen und Pflanzen, der eine Wand mit Graffiti im Hintergrund, zwei Rohre im Vordergrund und einige Menschen zeigt.

Dirtpark in Dormagen bleibt wegen akuter Sicherheitsrisiken dicht

Dirtpark in Dormagen-Horrem bleibt wegen schwerwiegender Sicherheitsmängel geschlossen

Nach einer Überprüfung durch Sachverständige wird der Dirtpark in Dormagen-Horrem vorerst nicht wiedereröffnet. Bei einer Begehung am 12. März wurden gravierende Mängel festgestellt, darunter starke Erosion an den Sprunganlagen und abgenutzte Oberflächen. Die Schließung folgt auf eine bereits dreimonatige Sperrung im Jahr 2023, die aus ähnlichen Gründen verhängt worden war.

Die Inspektion förderte mehrere Gefahrenquellen zutage, die eine Wiedereröffnung derzeit unmöglich machen. Zu den Hauptproblemen zählen schwere Erosionsschäden an den Sprunganlagen, eine stark abgenutzte Fahrfläche sowie unzureichende Stoßdämpfung in kritischen Bereichen. Auch in den Kurvenbereichen zeigte sich ein erheblicher Verschleiß, was die Sicherheit der Fahrer gefährdet.

Ein Fachunternehmen prüfte die Befunde und bestätigte die Risiken. Eine teilweise Wiedereröffnung wurde ausgeschlossen – sowohl aus Sicherheitsgründen als auch wegen der Haftungsfrage. Der für die Unterhaltung des Parks zuständige städtische Fachbereich Sport muss nun sicherstellen, dass die Anlage den Sicherheitsstandards entspricht, insbesondere für die vielen Kinder und Jugendlichen, die sie regelmäßig nutzen.

Für die notwendigen Reparaturen wird eine spezialisierte Firma die Strecken neu aufbauen und die Erosionsschäden beheben müssen. Die Arbeiten sollen Ende April beginnen; ein früherer Start ist aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Fachbetrieben nicht möglich. Üblicherweise bleibt der Park ohnehin jährlich von November bis März geschlossen, da feuchtes Wetter die Erosion und strukturelle Schäden verschlimmert.

Bis zur Fertigstellung der Sanierung müssen die Fahrer auf die Nutzung des Parks verzichten. Die Stadt betont, dass die Sicherheit – besonders die von Kindern und Jugendlichen – oberste Priorität habe. Nach Abschluss der Arbeiten soll die Anlage unter verschärften Wartungskontrollen wieder eröffnet werden.

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