Deutsche Telekom setzt auf Ökostrom, Open-RAN und neue Führungsriege
Deutsche Telekom kündigt weitreichende Schritte in Technologie und Energie an
Die Deutsche Telekom hat mehrere bedeutende Weichenstellungen in den Bereichen Technologie und Energie bekannt gegeben. Das Unternehmen reduziert seinen Anteil an T-Mobile, investiert gleichzeitig in erneuerbare Energien und geht neue Partnerschaften ein. Eine personelle Veränderung in der Führungsebene wird die künftige Strategie zusätzlich prägen.
Der Telekommunikationsriese hat mit Vattenfall einen Zehnjahresvertrag über die Stromlieferung aus einem 76-Megawatt-Agrar-Photovoltaik-Projekt in Mecklenburg-Vorpommern abgeschlossen. Der erzeugte Strom soll vor allem der Tochtergesellschaft PASM zugutekommen, die für die Mobilfunknetz-Infrastruktur zuständig ist. Die langfristige Vereinbarung unterstreicht den Kurs des Konzerns hin zu grüneren Energiequellen.
Gleichzeitig verringert die Deutsche Telekom ihren Anteil an T-Mobile, um Kapital freizusetzen. Der Verkauf weiterer Aktien folgt auf frühere Desinvestitionen, mit denen die finanzielle Flexibilität des Unternehmens gestärkt werden soll.
In einem weiteren Schritt ist eine Kooperation mit Comcast Technology Solutions zustande gekommen. Im Rahmen der Partnerschaft wird Comcasts cloudbasierte WiFi-Mesh-Plattform in Europa eingeführt. Das System passt sich automatisch an die Gerätenutzung in Haushalten an und steigert so die Netzeffizienz.
Auch in der Führungsetage gibt es Veränderungen: Dr. Abdu Mudesir übernimmt als neuer Technologievorstand (CTO) die Verantwortung. Sein Schwerpunkt wird auf der Weiterentwicklung von Open-RAN-Technologie und KI-gestützter Netzwerkarchitektur liegen.
Das neue Solarprojekt wird die Telekom über ein Jahrzehnt mit Ökostrom versorgen. Der Aktienverkauf bei T-Mobile und die Partnerschaft mit Comcast unterstreichen den Fokus auf Innovation und Kosteneffizienz. Mit der Berufung Mudesirs setzt das Unternehmen klar auf Netzwerklösungen der nächsten Generation.






