Bulgarische Brüder schmuggeln über 11.000 Zigaretten am Flughafen Dortmund
Elisa GudeBulgarische Brüder schmuggeln über 11.000 Zigaretten am Flughafen Dortmund
Zwei Brüder aus Bulgarien sind am Flughafen Dortmund dabei erwischt worden, tausende Zigaretten schmuggeln zu wollen. Zollbeamte stoppten die 29- und 24-jährigen Männer nach ihrer Ankunft mit getrennten Flügen. Beide gaben zunächst an, allein zu reisen, bis die Behörden ihre Verwandtschaftsbeziehung aufdeckten.
Bei dem älteren Bruder fanden die Beamten 8.420 Zigaretten, der jüngere hatte 3.200 dabei. Viele waren in ihrer Kleidung versteckt, und alle trugen bulgarische Steueraufkleber. Die Beamten stellten eine große Vielfalt an Marken fest, was darauf hindeutet, dass die Zigaretten für den Weiterverkauf und nicht für den Eigenbedarf bestimmt waren.
Da kein zollfreies Kontingent gewährt wurde, beschlagnahmte der Zoll die gesamte Ware. Die Ermittler schätzen den versuchten Steuerbetrug auf etwa 2.500 Euro. Gegen beide Männer wurden nun Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Tabaksteuergesetz eingeleitet.
Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Zollbehörden, den illegalen Tabakimport zu bekämpfen. Die beschlagnahmten Zigaretten werden nicht in den Handel gelangen, und den Brüdern drohen nun rechtliche Konsequenzen. Die Behörden haben keine aktuellen Statistiken zu ähnlichen Fällen an deutschen Flughäfen in diesem Jahr veröffentlicht.






