Bottrop prüft alle Kreuzungen für mehr Verkehrssicherheit nach tödlichem Unfall
Mara VogtBottrop prüft alle Kreuzungen für mehr Verkehrssicherheit nach tödlichem Unfall
Bottrop überprüft alle Kreuzungen, um die Verkehrssicherheit zu verbessern
Die Stadt Bottrop nimmt alle ihre Straßenkreuzungen unter die Lupe, um die Sicherheit für Autofahrer zu erhöhen. Ziel ist es, klare Sichtdreiecke an Einmündungen zu schaffen, die ein sicheres Einfahren von Nebenstraßen auf Hauptverkehrsadern ermöglichen. Anlass für die Maßnahme ist ein tödlicher Unfall in Warendorf, der auf schlechte Sichtverhältnisse zurückging.
Federführend ist das Tiefbauamt der Stadt, das die Sichtdreiecke vermessen und instand halten wird. Diese müssen je nach zulässiger Höchstgeschwindigkeit auf der Hauptstraße bestimmte Mindestlängen aufweisen – je höher das Tempo, desto länger die erforderlichen Sichtflächen.
Den Anfang macht Anfang 2026 die stark befahrene und unfallträchtige Scharnhölzstraße. Anschließend werden die Arbeiten für die Horster Straße und die Aegidistraße ausgeschrieben. Priorität haben dabei Kreuzungen mit hohem Verkehrsaufkommen und einer häufigen Unfallhistorie.
Bottrop ist verpflichtet, festgestellte Mängel zu beheben. Mit den jetzt eingeleiteten Schritten will die Stadt künftige Unfälle verhindern und Kritik an Untätigkeit vorbeugen. Die Maßnahmen sollen sicherstellen, dass Autofahrer beim Abbiegen oder Einordnen freie Sicht haben. Die Scharnhölzstraße wird als Erste umgestaltet, weitere folgen. Langfristig soll so das Risiko an neuralgischen Kreuzungspunkten gesenkt werden.






