05 April 2026, 00:13

Bochum und Dortmund bewerben sich gemeinsam als Exzellenzuniversität

Das Logo der Universität Imavidi zeigt ein blau-goldenes Schild mit einem Buch und einem Schwert, umgeben von der Aufschrift "UBIQUE IMPAVIDI".

Bochum und Dortmund bewerben sich gemeinsam als Exzellenzuniversität

Die Ruhr-Universität Bochum und die Technische Universität Dortmund bündeln ihre Kräfte, um sich gemeinsam um den begehrten Titel einer Exzellenzuniversität in Deutschland zu bewerben. Keine der beiden Hochschulen erfüllt die strengen Kriterien allein – doch im Verbund hoffen sie auf höhere Fördergelder und größere internationale Sichtbarkeit. Eine Entscheidung über ihren Antrag wird im kommenden Jahr erwartet.

Die beiden Universitäten planen, eine gemeinsame Bewerbung beim Bundesministerium für Bildung und Forschung einzureichen. Ihre Allianz würde Forschungsschwerpunkte wie Cybersicherheit und fortschrittliche Materialien vereinen. Durch die gebündelten Ressourcen wollen sie die anspruchsvollen Voraussetzungen für den Exzellenzstatus erfüllen.

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Aktuell tragen nur zehn deutsche Universitäten diesen Titel. Neun von ihnen – darunter die RWTH Aachen, die TU München und die Universität Heidelberg – wurden kürzlich für eine weitere Förderung ab 2027 bestätigt. Die Universität Konstanz verlor ihren Status, nachdem es ihr nicht gelang, ausreichend Spitzenforschungsverbünde, die sogenannten Exzellenzcluster, zu sichern. Für die Qualifikation müssen Hochschulen mindestens zwei dieser Cluster vorweisen, die von der Exzellenzkommission bewertet werden und weltweit führende Forschung finanzieren.

Bei Erfolg würde die Bochumer-Dortmunder Partnerschaft von erhöhten Forschungsmitteln, größerer internationaler Strahlkraft und einer stärkeren Anziehungskraft für Studierende profitieren. Die Zusammenarbeit ist ein strategischer Schritt, um mit den Elite-Universitäten Deutschlands mitzuhalten.

Die Entscheidung über den Antrag fällt in einem Jahr. Bei einer Zusage würden die verbundenen Universitäten in die Riege der führenden Forschungseinrichtungen Deutschlands aufsteigen. Die Allianz könnte zudem ein Vorbild für künftige Kooperationen in der Hochschullandschaft sein.

Quelle