27 April 2026, 12:16

Bio-LNG revolutioniert den Schwerlastverkehr – fast CO₂-neutral unterwegs

Grüne Diesel-Elektrolokomotive auf Eisenbahnschienen unter einer Brücke, umgeben von Steinen, Gras, einem Pfad, Bäumen, Strommasten mit Drähten, einem Turm, Fahrzeugen und einem bewölkten Himmel.

Bio-LNG revolutioniert den Schwerlastverkehr – fast CO₂-neutral unterwegs

Seit 2022 arbeitet eine Plattform für nachhaltigen Güterverkehr daran, den Einsatz sauberer Kraftstoffe und Technologien zu beschleunigen. Im Mittelpunkt stehen vier zentrale Bereiche: Infrastruktur, Mobilität, Wasserstoff und wirtschaftliche Transformation. Eine der bereits heute eingesetzten Lösungen ist Bio-LNG – eine kohlenstoffarme Alternative für schwere Lkw.

Bio-LNG wird zunehmend im Güterverkehr genutzt und ermöglicht eine nahezu vollständige Reduzierung der CO₂-Emissionen. Der Kraftstoff stammt aus zertifizierten europäischen Quellen, was kurze und zuverlässige Lieferketten garantiert. Der Aufbau der notwendigen Infrastruktur gestaltete sich unkompliziert, erforderte wenig Aufwand und war unabhängig von bestehenden Gas- oder Stromnetzen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Lkw, die mit Bio-LNG betrieben werden, erreichen eine ähnliche Reichweite und Betankungsgeschwindigkeit wie Dieselmodelle. Zwar sind diese Fahrzeuge in der Anschaffung 10–20 % teurer, doch sparen Betreiber durch etwa 10 % geringere Kraftstoffkosten einen Teil der Mehrinvestition ein. Allerdings werden Bio-LNG und fossile Brennstoffe bei den aktuellen Mautgebühren gleich behandelt, was die wirtschaftliche Attraktivität für Transportunternehmen schmälert.

Die Plattform für nachhaltigen Schwerlastverkehr wurde ins Leben gerufen, um den breiteren Einsatz alternativer Antriebe und Kraftstoffe voranzutreiben. Neben der Förderung umweltfreundlicherer Optionen arbeitet sie am Ausbau der dafür benötigten Infrastruktur.

Bio-LNG macht den Güterverkehr bereits heute nahezu CO₂-neutral – die Infrastruktur steht, und die Betriebskosten sind wettbewerbsfähig. Doch die gleiche Mautbelastung wie für Diesel bleibt ein Hindernis für eine flächendeckende Einführung. Die Plattform setzt sich weiterhin dafür ein, diese Barrieren abzubauen und das Wachstum nachhaltiger Transportlösungen zu fördern.

Quelle