Bewegender Dokumentarfilm in Duisburg erinnert an Hanau-Opfer und kämpft gegen Rassismus
Mara VogtBewegender Dokumentarfilm in Duisburg erinnert an Hanau-Opfer und kämpft gegen Rassismus
Powerful Documentary in Duisburg: "Das deutsche Volk" zeigt Folgen des rassistischen Anschlags von Hanau
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus wird in Duisburg ein bewegendes Dokumentarfilm gezeigt. "Das deutsche Volk" begleitet über vier Jahre hinweg die Angehörigen der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau im Jahr 2020. Die Veranstaltung ist eine von tausenden bundesweiten Aktionen, die sich gegen rechtsextreme Ideologien stellen und die Würde des Menschen verteidigen.
Die Vorführung findet am 24. März 2026 um 17:30 Uhr im Filmforum Duisburg statt. Marcin Wierzchowskis Dokumentation "Das deutsche Volk" beleuchtet die langfristigen Auswirkungen des Hanau-Anschlags aus der Perspektive der Hinterbliebenen. Die Organisator:innen erhoffen sich, dass der Film Empathie weckt und eine Diskussion über die Folgen von Rassismus anregt.
Die diesjährige Kampagne läuft vom 16. bis 29. März und umfasst über 3.600 Veranstaltungen in ganz Deutschland. Den Auftakt machte Bottrop bereits am 14. März mit einem Programm aus Reden, Livemusik und einer Podiumsdiskussion zu Rassismus im Sport. Zudem fand eine Fotoaktion unter dem Motto "Pink gegen Rassismus" statt. In Offenburg sind Ausstellungen zu antischwarzem Rassismus sowie am 24. März ein Vortrag zu Alltagsdiskriminierung geplant. Flensburg bietet zweisprachige Kinderlesungen, Stadtführungen zum Thema Integration und gemeinsame Mahlzeiten an. Den Abschluss der Kampagne bildet am 28. März ein bundesweiter Aktionstag unter dem Hashtag #BewegtGegenRassismus.
Alle Aktivitäten stehen unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsextremismus". Ziel ist es, durch Dialog und gemeinsame Erlebnisse das gesellschaftliche Engagement zu stärken.
Die Filmvorführung in Duisburg ist Teil einer größeren Initiative, die Rassismus durch Aufklärung und Solidarität entgegentritt. Mit einem breiten Spektrum an Formaten – von Filmabenden bis zu Sportprojekten – bietet die Kampagne vielfältige Möglichkeiten, sich einzubringen. Die Organisator:innen betonen, wie wichtig gemeinsames Handeln im Kampf gegen Extremismus und für den Schutz der Menschenrechte ist.






