Bayer Leverkusens Trainingscampus in Monheim vor entscheidender Abstimmung unter Protesten
Elisa GudeBayer Leverkusens Trainingscampus in Monheim vor entscheidender Abstimmung unter Protesten
Bayer Leverkusens Pläne für einen neuen Trainingscampus in Monheim stoßen vor einer entscheidenden Abstimmung auf starken Widerstand. Der Verein möchte ein Komplex mit einer Fläche von 12,5 Fußballfeldern errichten, doch lokale Politiker und Anwohner haben erhebliche Bedenken geäußert. Die endgültige Entscheidung fällt am Mittwochabend in der Sitzung des Stadtrats.
Die geplante Anlage würde eine Fläche umfassen, die 12,5 Fußballfeldern entspricht. Allerdings haben CDU, SPD, FDP und die Grünen bereits signalisiert, gegen das Projekt zu stimmen. Markus Gronauer, Fraktionsvorsitzender der CDU in Monheim, kritisierte den gewählten Standort und schlug stattdessen ein alternatives Gelände vor.
Auch Anwohner äußerten Sorgen wegen Lärmbelästigung, Flutlicht und der Auswirkungen auf nahegelegene Naturräume. Trotz des Widerstands bleibt Bayer Leverkusen entschlossen, die Pläne voranzutreiben. Der Verein wird in der kommenden Woche weitere Gespräche mit den politischen Parteien führen.
Simon Rolfes, sportlicher Geschäftsführer des Vereins, warnte, dass eine Ablehnung des Projekts einen schweren Rückschlag für das Team und die gesamte Region bedeuten würde.
Die Abstimmung des Stadtrats am Mittwoch wird entscheiden, ob der Trainingskomplex realisiert wird. Bei einer Zustimmung könnten die Bauarbeiten beginnen, eine Ablehnung würde Bayer Leverkusen jedoch zwingen, seine Optionen neu zu bewerten. Das Ergebnis wird zudem die künftigen Beziehungen zwischen dem Verein, den lokalen Politikern und den Anwohnern prägen.






