27 April 2026, 14:15

Aldi Süd streicht 1.250 Stellen – IT-Tochter besonders betroffen

Plakat mit der Aufschrift "American Jobs Plan" auf blauem Hintergrund, das eine weiße Silhouette einer Person in einem Kreis und Text über die Schaffung von Millionen von Arbeitsplätzen zeigt.

Aldi Süd streicht 1.250 Stellen – IT-Tochter besonders betroffen

Aldi Süd kündigt Abbau von 1.250 Stellen am Hauptsitz in Mülheim an der Ruhr an

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Der Discounter will mit dem Schritt seine Abläufe straffen und die Effizienz im gesamten Unternehmen steigern. Betroffen sind vor allem die digitalen Bereiche, insbesondere die erst im vergangenen November gegründete IT-Tochter Aldi DX, die für die Modernisierung der IT-Systeme zuständig ist.

Zuvor hatte der Handelskonzern seine IT-Belegschaft auf über 4.000 Mitarbeiter ausgebaut. Nun plant das Unternehmen, interne Stellen abzubauen und mehr Technologieaufgaben an externe Dienstleister auszulagern. Eine zentrale Rolle wird dabei Tata Consultancy Services übernehmen, das im Rahmen einer erweiterten Partnerschaft die IT-Modernisierung von Aldi Süd unterstützen soll.

Die Aldi DX war ins Leben gerufen worden, um eine weltweit einheitliche IT-Infrastruktur aufzubauen – bekannt als das Projekt "AHEAD". Trotz der jüngsten Gründung stehen nun über 1.000 Stellen in dieser Sparte auf dem Prüfstand. Auch die internationale Beschaffungstochter Aldi International Services wird von den Einschnitten betroffen sein.

Das Unternehmen betont, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben werde. Stattdessen sollen Mitarbeiter durch Abfindungsangebote zu freiwilligen Austritten motiviert werden.

Die Umstrukturierung ist Teil von Aldi Süds Strategie, schlanker und effizienter zu werden. Durch den Abbau interner IT-Positionen und die verstärkte Auslagerung von Dienstleistungen will der Konzern seine Technologiestrukturen vereinfachen. Die Änderungen betreffen sowohl die Digital- als auch die Beschaffungsteams, wobei freiwillige Austrittsprogramme angeboten werden.

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