27 April 2026, 12:16

8. November: Warum der Internationale Tag der Putzfrau oft vergessen wird

Menschen in orangefarbenen Uniformen sammeln Müll von einer Straße mit Flaschen und Schutt, mit Bäumen, Pfählen und Fahrzeugen im Hintergrund.

8. November: Warum der Internationale Tag der Putzfrau oft vergessen wird

Jährlich am 8. November wird der Internationale Tag der Putzfrau begangen – ein Feiertag, der ins Leben gerufen wurde, um das Engagement von Reinigungskräften zu würdigen. Das Datum fällt bewusst auf den Geburtstag der fiktiven Figur Karo Rutkowsky, die als Inspiration für diesen Anlass diente. Obwohl der Gedenktag einst auf Wikipedia verzeichnet war, wurde er später entfernt, findet aber nach wie vor weltweit Beachtung.

Die Initiative geht auf das Jahr 2004 zurück und wurde von Gesine Schulz, einer deutschen Bibliothekarin und Autorin, ins Leben gerufen. Den Anstoß gab ihr eine Liste internationaler Gedenktage auf Wikipedia – sie wollte damit die oft unsichtbare, aber unverzichtbare Arbeit von Reinigungskräften in den Fokus rücken. Um den Tag bekannt zu machen, nutzt Schulz ihre Website und wirbt mit dem Slogan: "Eine Rose für die Putzfrau – selbstverständlich eine makellos weiße…"

Am 8. November bedanken sich zahlreiche Unternehmen bei ihren Reinigungsteams, manche überreichen sogar weiße Rosen als Zeichen der Wertschätzung. Das Datum ist bewusst gewählt: Es erinnert an den fiktiven Geburtstag von Karo Rutkowsky, einer Figur, die Schulz selbst erschaffen hat.

Allein in Deutschland arbeiten rund 600.000 Menschen in Vollzeit im Reinigungsgewerbe. Hinzu kommen etwa 100.000 Minijobber, die in privaten Haushalten tätig sind. Trotz der Streichung von Wikipedias offizieller Liste im Jahr 2011 wächst die Bekanntheit des Tages weiter.

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Der Internationale Tag der Putzfrau bleibt zwar ein kleiner, aber bedeutsamer Gedenktag. Jahr für Jahr würdigen mehr Unternehmen und Privatpersonen die Leistungen von Reinigungskräften. Die Tradition, weiße Rosen zu verschenken und öffentlich Dank zu sagen, hält den Feiertag lebendig – ganz ohne offizielle Anerkennung.

Quelle