1. FC Köln steckt nach Gladbach-Remis tief in der Abstiegsangst
Die Krise des 1. FC Köln hat sich nach einem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach weiter zugespitzt – das Team bleibt damit seit sieben Spielen ohne Sieg. Mit diesem Ergebnis hängt der Verein nur knapp über den Abstiegsrängen, während Sportdirektor Thomas Kessler Trainer Lukas Kwasniok nach dem Spiel nicht uneingeschränkt unterstützte.
Kessler räumte ein, dass die Mannschaft bald dringend Siege brauche, da ein weiterer Rückschlag die Lage ernsthaft gefährden könnte.
Das Unentschieden im Derby war eine weitere verpasste Chance für Köln, das in der Bundesliga-Tabelle nun auf Platz 15 steht. Sollte der FC St. Pauli am Wochenende im Heimspiel gegen den SC Freiburg gewinnen, könnte der FC Köln auf den Relegationsplatz 16 abrutschen.
Kwasniok, der im Juli 2025 nach dem Aufstieg mit dem SC Paderborn verpflichtet wurde, hat einen holprigen Start erlebt. Vor dem Derby hatte seine Mannschaft vier der letzten fünf Spiele verloren und nur ein Remis erreicht. Der einzige Punkt in dieser Phase stammte aus einem 1:1 bei der HSV am 26. Spieltag.
Trotz des Drucks betonte der 44-Jährige, weiterhin die volle Rückendeckung des Vereins zu spüren: "Ich fühle mich zu hundert Prozent unterstützt", sagte er und fügte hinzu: "Ich bin der richtige Mann am richtigen Ort mit dem richtigen Team im richtigen Verein." Kessler hingegen blieb vage. Auf die Frage nach Kwasnioks Zukunft antwortete er: "Ich schlafe heute Nacht erstmal drüber. Wir gehen entspannt ins Wochenende und ziehen dann Bilanz."
Das nächste Spiel könnte für Köln im Kampf gegen den Abstieg entscheidend werden. Mit schwindendem Selbstvertrauen und ausbleibenden Erfolgen muss die Mannschaft bald aus Remis Siege machen. Kesslers zurückhaltende Äußerungen deuten darauf hin, dass Kwasnioks Zukunft ungewiss ist, sollten sich die Leistungen nicht bald bessern.






