23 March 2026, 14:11

1. FC Köln feuert Kwasniok – Wagner übernimmt als Interimstrainer gegen den Abstieg

Gruppe von Männern in grünnen T-Shirts auf einem Fussballfeld mit einem Ball und einem Torpfosten, Bäume und Gebäude im Hintergrund.

1. FC Köln feuert Kwasniok – Wagner übernimmt als Interimstrainer gegen den Abstieg

1. FC Köln trennt sich von Trainer Kwasniok – Wagner übernimmt interimistisch

Der 1. FC Köln hat einen Trainerwechsel vollzogen, um den Abstieg aus der Bundesliga abzuwenden. Nach einer enttäuschenden Serie von Ergebnissen entließ der Verein Lukas Kwasniok und setzte stattdessen Co-Trainer René Wagner als Interimslösung ein. Gleichzeitig scheiterten Gespräche mit dem ehemaligen Eintracht-Frankfurt-Coach Dino Toppmöller an einer Einigung auf eine Verpflichtung.

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Die Entscheidung, Kwasniok zu entlassen, fiel nach einem 3:3 im Rhein-Derby gegen Borussia Mönchengladbach. Geschäftsführer Thomas Kessler begründete den Schritt mit einem deutlichen Leistungs- und Punkteabfall. Unter Kwasniok hatte Köln in 27 Ligaspielen lediglich 26 Punkte geholt und lag damit auf dem 15. Tabellenplatz.

René Wagner, bisher Assistent, übernahm am 22. März 2026 die Position des Cheftrainers auf Zeit. Sein erstes Bundesliga-Spiel als Verantwortlicher bestreitet er am 5. April 2026 auswärts bei Eintracht Frankfurt. Wagner betonte zwar seinen Willen, die Mannschaft in der höchsten Spielklasse zu halten, doch unter seiner Führung steht bisher noch kein Spiel an.

Zudem hatte der 1. FC Köln Kontakte zu Dino Toppmöller aufgenommen, der bereits Eintracht Frankfurt trainiert hatte. Die Gespräche blieben jedoch informell. Toppmöller soll signalisiert haben, dass er den Posten erst im Sommer antreten würde – vorausgesetzt, Köln spielt dann noch in der Bundesliga. Letztlich lehnte er ab, da er laut Insidern auf eine attraktivere Option wartet.

Bis auf Weiteres bleibt René Wagner im Amt, während der FC den Klassenerhalt anstrebt. Das nächste Spiel wird die erste Bewährungsprobe für seine Führung sein. Da kein direkter Nachfolger in Sicht ist, konzentriert sich das Team nun darauf, in den verbleibenden Partien entscheidende Punkte zu holen.

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